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Erfahrungsbericht: Puschl - die Geschichte einer Rupferhenne

    Erfahrungsbericht: Puschl - die Geschichte einer Rupferhenne

    Dieses Thema ist aus dem alten Welliforum von peti. Ich habe es hierher übertragen. Thema geschlossen, da noch in Bearbeitung, es folgt noch der ganze Bericht samt Fotos.

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    Am 7.10.2008 kam Puschl zu uns um einen Welliwitwer glücklich zu machen.

    Als ich sie allerdings abholen wollte staunte ich nicht schlecht -einen solch zerzausten Wellli hab ich noch nie gesehen.



    Der Vorbesitzer hatte folgende Erklärung:

    1. alle seine Wellis wären zur Zeit in starker Mauser
    2. sie hätte wohl - weil über Nacht in diesem kleinen Transportkäfig gesessen - sich die Federn ramponiert.

    Glaub ich es oder nicht? Ich ging vorsichtshalber zum Tierarzt.
    Der sah sie an und sagte, dass ihr die Federn abgebrochen oder abgefressen wurden.

    Er gab mir noch V22-ein Mittel zum Federaufbau mit und wir warteten auf das erneuerte Federkleid.
    Liebe Grüße - Siggi
    sowie die Schmachtperlen Olli (4,5), Simon (3) und Taifun (3). Im Herzen: alle meine ehemaligen Wellis (siehe Profil)

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    1.11.2008 Zwischenbericht

    Puschl hat Fortschritte gemacht, am Schwanz sind bereit mehrere große Federn durchgekommen und auch der linke Flügel trägt sie schon etwas besser.
    Im Klartext: der Sinkflug hat sich auf über 6 m verlängert, allerdings ist der Steigflug erst bei etwas mehr als 1/2 m.

    Eine gute Entwicklung, wenn ich bedenke, dass sie vorher nur runterplumsen konnte.

    10.11.2008 Toll toll toll

    ...ich bin soooo glücklich,
    grade hab ich mir Puschl abgepflückt um ihr die Medis zu verabreichen - der höchste Platz war ihrer.
    Aber Madame findet das es Zeit ist, das Zeug in die Apotheke zu versenken.

    Von meiner Schulter aus flattert sie los ......
    und fliegt fast geradlinig in Richtung Voli und landet darüber an der Bambuswand.

    Wow was für ein Flug - geschlagene 3-4 Meter mit Steigung.

    Jetzt weiss ich - sie schafft es und wird bald mit den anderen um die Wette jagen.

    9.12.2008 Rückschlag

    Es wird mir nun doch unheimlich. Puschl hat wieder das bissl Schwungfeder, was am linken Flügel gewachsen war abgeworfen und der Schwanz sieht auch wieder mehr zerfleddert aus.
    Jetzt kommen wir um eine Federprobe nicht herum-hab dem Doc schon Bescheid gesagt.

    Was mach ich aber bitte mit dem Vorbesitzer? Schlagen, treten, verklagen? Auf alle Fälle spüre ich eine Stinkwut in mir aufsteigen.

    Seit längerem kommunizierte ich per email mit der Vogelklinik in Leipzig um Puschls Geheimnis auf die Spur zu kommen.
    Nun habe ich eine Federprobe dorthin eingeschickt.

    14.12.2008

    Ausser, dass sie verzweifelt versucht zu fliegen - geht es ihr gut. Meist merke ich rechtzeitig, wenn sie woanders hinmöchte und trage sie. Aber manchmal ist sie nciht zu bremsen und macht ne Bruchlandung.

    Aber die letzten unerreichbaren Stellen werden dieser Tage noch Puschlgerecht aufbereitet.

    Befund ist noch nicht da - *mitdenFingerntrommel*
    Aber ich muss schon sagen, der Dr. XXX aus der XXX hat eine Engelsgeduld mit mir und beantwortet immer wieder meine emails. Das Foto von Puschl gesehen meint er auf den 1. Blick würde es wie Polyoma aussehen. Sollten jedoch beide Tests negativ ausfallen schicke ich nochmals eine Probe ein für weitere Untersuchungen.

    15.12.2008 Testergebnisse

    ich habe eben den Befund per email bekommen -

    PBFD und Polyoma NEGATIV

    Man, was bin ich erst mal erleichtert. Allerdings steht Puschls Problem damit noch immer offen.

    Also werden wohl weitere Test´s gemacht werden müssen.
    Wir kriegen schon noch raus, was die Süße plagt.

    Hier ein Auszug aus dem Befundbericht

    "...Es muss davon ausgegangen werden, dass die Erkrankung durch andere (mit den angewendeten Methoden
    nicht nachweisbare) Mikroorganismen oder durch nicht infektiöse Ursachen ausgelöst wurde. Bitte wenden Sie
    sich bei Fortbestehen der Symptomatik zwecks Absprache weiterer diagnostischer und therapeutischer
    Maßnahmen erneut an uns....."

    Das hab ich natürlich sofort gemacht. Habe angefragt, was sie für Proben benötigen um weitere Untersuchungen durchzuführen.

    Irgendwie kriegen wir das schon in den Griff.
    Heute nachmittag habe ich Puschl mal wieder beobachtet, wie sie sich Brustfedern ausgerissen hat und am Schwanz rupft sie dermaßen rum, dass man meint, sie fällt jeden Moment von der Stange.
    Das sah so verboten aus - da hab ich kurzerhand Friseur gespielt und ihr die Schwanzfedern gestylt.


    An dieser Stelle möchte ich mich für die unzähligen lieben und hilfreichen Beiträge sehr vieler user hier aus dem Forum bedanken. So kann man viele Möglichkeiten - die einem selbst noch nicht bekannt waren - ausschöpfen.

    Hier nur 1 Beispiel:

    Ich habe auch wieder Nachricht aus der Uniklinik - ich soll Puschl noch auf Hautpilze, Exemen usw. untersuchen lassen. Dazu müßte ein Hautgeschabsel gemacht werden - schon wieder autsch.

    Ich fände es schrecklich, wenn meine Puschl hier unglücklich wäre. Zumal ich sie ja schon so zerfleddert bekam. Neee, das glaub ich nicht - und wenn, dann nur, dass sie nicht so rumsausen kann wie die anderen.

    Es kommen auch immer mehr Meinungen und Äußerungen auf - Puschl könnte einen "Tick" haben.
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    Liebe Grüße von peti und den 9 Wasserwellis - besucht uns mal in Petis Welli Garten
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    Hat Puschl einen "Schaden"?

    Diese Vermutung überschattet uns immer mehr.

    Wie behandelt man so einen seelischen Schaden?
    Wodurch wurde er ausgelöst?
    Wie lange lebt sie damit schon?

    Das alles sind Fragen, die es zu beantworten gilt, falls es sich als Realität heraus stellt.

    Um das wirkliche Problem für Puschls Leiden herauszufinden haben wir uns nun auf einen langen Weg begeben. Ein Testmarathon läuft:

    1. mehrere Federproben wurden entnommen für: Untersuchung auf Hautkrankheiten, Schwermetallbelastung und bakteriologische und mykologische Untersuchungen

    2. Abstriche von Schnabelschleimhaut und After für: parasitologische Untersuchungen

    Sobald die Ergebnisse vorliegen, werde ich diesen Krankenbericht weiterführen. Ihr könnt solange die Daumen für Puschl drücken - danke schon mal im Voraus.
    In der Zwischenzeit bekommt Puschl ein Medikamentengemisch (Echinacea, Vitamin C und ein Schilddrüsen unterstützendes Mittel) täglich in den Schnabel geträufelt.

    Die Untersuchungsergebnisse sind komplett negativ ausgefallen.
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    So sieht es aus, wenn Puschl sich verunstaltet. Das ist nicht etwa von einem ganzen Tag - nein nein, das schafft sie in 1-2 Std. :weinen:

    Zwischenzeitlich war ich natürlich nicht untätig in meiner Bastelwerkstatt und habe vorsorglich die gesamte Wohnung für Puschl einigermaßen zugänglich gemacht.

    1. Habe ich ein 150 cm lange Leiter gebaut, damit sie auf den einen Baum kommt.

    2. 10 m langes Baumwollseil in der Stärke 14 mm ist durch das Wohnzimmer gezogen, so hat Puschl einen eigenen "Laufsteg".

    Von der Voli aus sind Seile zum Baum 1, von dort aus zum Hängespielpplatz im nächsten Raum, und von dort zum "Laufsteg" gezogen.

    Da sie doch immer wieder bei ihren Flugversuchen auf dem Boden landete, hab ich ihr eine riesige Strickleiter geknüpft (ca 2m lang). Dies hängt am Hängespielplatz. Ich nenne sie "Puschls Himmelsleiter"

    Wenn ich es nicht besser wüßte - man könnte meinen ich beherberge Affen.

    Allerdings musste ich mit Puschl die BEnutzung erst üben, diese ganzen neuen Dinge waren ihr nicht geheuer.

    Und jetzt könnt ihr euch Videos zur Anschauung ansehen.

    Puschl erklimmt die Himmelsleiter

    Puschl testet den Laufsteg
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    Und weiter gehts

    Zusammen mit meiner zwar nicht vk TA - aber sehr engagierten Tierärztin suchen wir nach Behandlungsmöglichkeiten um Puschls Rupfertrieb zu unterbinden.

    Durch eine ihr bekannte TA, die auf alternative Heilmethoden bei Tieren spezialisiert ist, erhielten wir den Hinweis auf die Farblichttherapie.

    Meine Recherchen brachten mich auf einen "Rupfertee"

    Ich überlegte nicht lange - das nötige wurde umgehend angeschafft.

    So wird Farbtherapie bei Vögeln angewendet.

    Und hier fand ich den Rupfertee
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    Wie unschwer erkennbar ist - sie hat Schwanzfedern, und sie kann wieder fliegen.

    Den Pappkarton hab ich eigentlich nur so mal hingestellt um zu sehen, was passiert.

    Nun war guter Rat teuer!?

    Was tun? Sie legt Eier Alaaaaaaaarm

    Meine für mich logische Schlussfolgerung war:

    Sie hörte auf mit Rupfen, sobald sie die Möglichkeit zur Fortpflanzung bekam. HAt sie den "Schaden weil sie in einer Brut gestört oder unterbrochen wurde?

    Mein nächster Weg führte mich zum Veterinäramt - ich beantragte die Zuchtgenehmigung.
    Dort schilderte ich den "Fall Puschl" und die ATA beschleunigten das ganze Verfahren.

    Nun durfte Puschl auch offiziell Eier legen. Es waren inzwischen 4.
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    Es entbrannte ein heisse Diskussion über das richtig oder falsch meines Handelns.

    Ich bekam aber auch zig gute Ratschläge - unter anderem schnellstmöglich den ollen Pappkarton gegen einen vernünftigen Nistkasten auszutauschen.

    Also ran an die Arbeit und Nistkästen gebaut.
    Insgesamt habe ich 6 Stück gemacht, damit die anderen Damen nicht vor Neid erbalssen-oder Schlimmeres.
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    Puschl hat den neuen Nistkasten gut angenommen, allerdings nicht ganz ohne Protest.

    Sie hockt jetzt seit 4 Tagen drin, aber schon gleich am 1 Tag nach der Umsetzung fand ich das 1. kaputte Ei, dann noch eins

    Heute waren die letzten 2 auch kaputt - schade. Ich hab auch keine Ahnung warum. War das Umsetzen doch nicht richtig?

    Nichts desdo trotz will sie noch nicht aus dem Kasten kommen.

    4.5.09

    Puschl mag nicht mehr, sie geht wieder bei den Anderen in der Voli schlafen.
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    Hallo - hier ist die Puschl!!!!! Mit ganz vielen Federn ringsrum .

    Wir sind umgesiedelt worden - in eine schöne große Außenvoliere.

    Das Wetter läßt sehr zu wünschen übrig, aber uns gehts gut.

    Ich jedenfalls hab alle meine Federn beieinander.
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    Was für eine Tragödie

    26.07.09 Folgendes ist passiert:
    Meine Baby - also die Henne mit Namen Baby, hat angefangen erst die Babys im Kasten und dann Puschl zu attakieren. Aus Berichten wusste ich ja, das ist nichts außergewöhnliches. Also hielt ich die Augen auf, und nur gut - denn am Vormittag eskallierte die Situation und Baby hatte Puschl so in der MAche, dass sie sich nicht mehr erwehren konnte.

    Ich bin sofort in die Voli und hab die 2 getrennt. Baby war so von Sinnen und hat auf Puschl eingehackt noch als ich nach ihnen greifen wollte

    Fix also einen Käfig geholt und erst mal die Babys und dann Puschl gesichert, später hab ich auch Papa Pepe rausgefangen damit die Familie komplett ist.

    Dann hab ich fast den ganzen Tag gebaut und gebastelt um eine kleinere Voli wieder aufzumöbeln.

    Was aber noch ganz furchtbar ist - Puschl hat durch diesen Zwischenfall wieder mit Rupfen begonnen sie sieht wieder genau so schlimm aus, wie vor einem halben Jahr. Nun stehen die 6 bei mir in der Laube und scheinen sich beruhigt zu haben, auch die Babys werden wieder gefüttert - zum Glück.

    24.07.09
    Die beiden ältesten Küken habe ich heute aus dem Kasten gelassen, nach der Reinigung des selben. Sie haben auch selbständig mit fressen angefangen - wenigstens was erfreuliches.

    Am Abend habe ich sie wieder in den Nistkasten gesetzt.

    Es gab Vorwürfe - ich wäre zu unerfahren. Stimmt, aber Erfahrungen muss man erst sammeln.

    Nun mache ich mir natürlich Vorwürfe - hab ich dieses Drama wirklich selber verschuldet?

    Dabei wollte ich doch nur, dass alles so naturgemäß wie möglich abläuft.

    26.07.09
    Mir schon bammlig, wenn ich dran denke die Familie wieder in die Voli zu integrieren.
    Eins könnt ihr wissen, da bleib ich drin und rühr mich stundenlang nicht vom Fleck. Aber bis dahin ist es noch Zeit.

    02.08.09
    Abschied von der Famileneinzelhaftanstalt

    Seit gestern sind alle Wellis wieder vereint, friedlich und zufrieden beieinander.

    Und Puschl - sie scheint sich nicht recht beruhigen zu wollen.
    Es treibt sie etwas um.

    01.09.09
    Ich wage es noch einmal, habe vor einigen Tagen wieder Nistkästen angeboten.

    Und siehe da, Puschl ist sofort - aber wirklich kaum, dass sie da standen alle Kästen prüfen gegangen.
    2 Tage später saß sie fest, das 1. Ei war da.

    Schlagartig kein Rupfen mehr!

    So kann das nicht weiter gehn. Ich muss mich entscheiden - soll ich Puschl immer und immer wieder brüten lassen?
    Damit setze ich sie der Gefahr der Überbelastung aus.

    Andererseits kann und will ich nicht zulassen, dass sie sich selbst so verstümmelt.

    Ich fühle mich in einem Gewissenskonflikt.

    Ich werde mich demnächst erkundigen, ob es Mittel gibt Puschl diesen übersteiegerten Bruttrieb etwas zu nehmen und sie dadurch seelisch zu entlasten.
    Liebe Grüße - Siggi
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    Wir sind aus unserer Sommerresidenz wieder nachhause gezogen. Ich habe aber extra gewartet, bis Puschls Küken alle geschlüpft sind.

    Der Umzug vollzog sich problemlos - Puschl und die Kükis, es sind 3, sind wohlauf.

    Und sie fliiieeeeeegt, Leute sie fliegt wie eine Rakete

    Es ist einfach nur toll, das mit anzusehen. Sie vollbringt Flugmanöver, die sie vorher noch nie konnte.

    Kein Rupfen mehr - das ist das allerwichtigste.
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    Bitte nicht schon wieder - Baby beginnt sich wieder für das Geschehen im und um Puschls Nistkasten zu interessieren.

    Wieder fast zur gleichen Zeit - kurz vor dem FLügge werden der Kükis.

    Ich bin in Alarmbereitschaft und verlasse die Wohnung nur kurz, nur wenn es unbedingt notwendig ist.

    Es ist alles vorbereitet, falls sie wieder einen Übergriff starten sollte.
    Eine kleinere Zimmervoli, die ich im Garten schon nutze ist eingerichtet.
    Sollte Baby wieder "straffällig" werden, bleibt mir zum Schutze der Kükis und Puschls Wohlergehen keine andere Wahl. Dann muss Baby mit ihrem Partner in die kleine Voli umziehen.

    Ich denke ernsthaft darüber nach sie in ein anderes Zuhause zu vermitteln.
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    Meine Entscheidung ist getroffen, Baby und Tweety werden uns am Samstag verlassen.

    Wenn ich nur eine andere Alternative wüßte?

    Puschl wird schon wieder verfolgt (Stalker) aber noch nicht körperlich angegriffen. Aber es liegt Spannung in der Luft.

    Auch vom Nistkasten musste ich Baby schon mehrmals vertreiben. Sie wird täglich hartnäckiger.

    Und Pepe hat zu tun Tweety vom Kasten fern zu halten, es gab schon mehrere Auseinandersetzungen.

    Ich kann und will nicht riskieren, dass Puschl wieder dadurch mit dem Rupfen beginnt.

    Noch läßt sie es sein!
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    Es scheint die richtige Entscheidung gewesen zu sein das "Räuberpärchen" abzugeben. Seit 2 Tagen ist deutlich eine kaum erlebte Harmonie eingekehrt.
    Puschl ist auch nicht mehr so gehetzt unterwegs, sie wirkt sehr entspannt.

    Seit ca. 1 Woche füttert sie auch nur noch die Babys sehr spärlich, den größten Part hat jetzt der Papa übernommen.
    Heute ist das älteste Küken 30 Tage alt und könnte aus dem Kasten, wenn es wollte.

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    Küken Nr. 2 kommt aus dem Nistkasten und Puschl ist noch immer entspannt wie nie zuvor.

    Sie ist jetzt auch schon fast vollständig befiedert.
    Sie ist sogar so relaxt, dass sie Futter von mir annimmt.

    Das hat sie nciht mal gemacht als sie noch flugunfähig war.
    Allerdings beobachtet sie mich sehr genau, wenn ich die Küken aus dem Nistkasten nehme um ihn zu reinigen.
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    Alle 3 Küken haben inzwischen den Kasten verlassen, gehen auch nicht mehr nachts zum schlafen rein.

    Dennoch lasse ich vorerst noch einige Nistkästen aufgestellt. Es macht keines der Pärchen auch nur Anstalten -auch Puschl nicht.

    Ihre braune schorfige Brutwachshaut ist fast völlig verschwunden.

    Ich will mich ja nicht zu früh freuen, aber könnte dies das Ender der Geschichte einer Rupferhenne sein?
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