Erfahrungsbericht: Diabetes bei Wellensittichen.

      Erfahrungsbericht: Diabetes bei Wellensittichen.

      Ich haben mich im Netz allgemein schlau gemacht, bis vor ein paar Jahren gab es noch die Variante wie beim Menschen, Blut abzunehmen und zu messen.

      Dann gibt es noch die Berträge, wo der TA sagt, man solle regelmäßig wiegen und dann nach Bedarf Glukose ins Trinkwasser mischen, da Diabetes-befallene Vögel viel mehr
      Flüssigkeit zusich nehmen.

      Leider habe ich nicht viel zu dem "Ausgang" der befallenden Vögel finden können, also hat man keine Ahnung ob es funktioniert hat....

      Mein vkTA lehnte die "menschliche Insulinvarriante" direkt ab! Und das mit der Glucose ins Trinkwasser kam erst gar nicht zur Sprache!

      Sie verschrieb ihm stattdessen ein "alternativ-Insulin", welches eigentlich für den Menschen gedacht ist, jedoch wird hier 1ml auf 9ml Wasser verdünnt.

      Also komplette Futterumstellung! Kein Obst mehr, keine Möhrchen!Und was vorher sowieso nicht zur Sprache kam bei mir, Futter welches mit Zucker angereicht ist! Es gab nur
      noch zuckerarmes Gemüse und Körner!

      Nun war es das schwere, die richtige Dosis zu finden.. zunächst bekam Spiky 2Tropfen morgens und abends oral in den Schnabel.

      Nach einem Monat stellte ich jedoch fest, das das Gewicht zwar auf 38g gestiegen war, sich jedoch nichts weiter tat. Also noch mal zum Tierarzzt...der Zuckerwert war wieder
      zu hoch....also bekam er ab dem Zeitpunkt ein Tropfen mehr morgens und abends.

      In den letzten Monaten von 2015 stellte ich deutlich fest, das er sehr extreme Gewichtsschwankungen hatte als ich zum Testen das Futter umstelle, weil er nie wirklich viel
      fras...also hängt seid dem Hirse im Käfig, das einzige was er an sich richtig frisst.

      Selbst im Januar lag sein Gewicht immer noch bei 38/39g,,,er wollte einfach nicht mehr zunehmen.

      (das hatte aber wahrscheinlich andere
      Gründe: Mitte Januar hatte er einen epileptischen Anfall und seid
      dem bekommt er 2weitere Medikamente, die die Gehirndurchblutung
      fördern. Seid dem wiegt er wieder über 40g )

      Ab Anfang März hatte er wieder nicht wirklich Lust zu fressen. Immer wenn dies der Fall ist, fütter ich ihn ein bisschen mit Hafer und nem Schuss Milch, dies annimiert ihn
      dann selbst an der Hirse loszufressen !

      Also Spiky lebt seid fast einem halben Jahr mit der Diagnose und da wir uns so reizend um ihn kümmern, kommt er damit auch super klar!! Es ist keineswegs ein Todesurteil!

      Falls noch jemand Erfahrungen in diesem Bereich gemacht hat, würde ich mich gerne al mit ihm/ihr austauschen - Danke!

      LG Claudia

      (Diesen Text habe ich für xsherryx kopiert)