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Wellis lange Eingewöhnungszeit?

    Oh wunderbar...jetzt sind Fotos zu sehen. :thumbsup:
    Also das mit den Balken kann zum absoluten Welli Paradies werden. Wie es aussieht hast Du ja schon einen Ast dort hängen....
    Das ist noch ausbaufähig ;)
    Und ja wie @Schnubbeln schon anmerkt...der Deckenfluter ist gefährlich, wenn die geblendet werden und da rein fallen.... oh-oh...
    Aber ich würde tatsächlich zum Aufstocken raten...dann ist bei Dir Ramba-Zamba in der Bude... :D

    Viele Grüße, Cockatoo

    These: Wellis sind fliegende Nagetiere. Sie machen nichts kaputt, sondern prüfen lediglich das Material auf Tauglichkeit: Schnabel/Krallen schärfen, Fressbarkeit, Höhlenbau.

    Aufstocken auf vier Wellis, ist die einfachste Lösung. Ganztägiger Freiflug im vogelsicheren Zimmer ist sowieso empfehlenswert, egal ob zwei oder vier Wellis.

    Wenn Aufstocken nicht in Frage kommt, kannst Du versuchen, sie zu aktivieren. Du kannst zum Beispiel Hirese, gut sichtbar, außen am Käfig anbringen. Dann ist schon mal der Anreiz größer, herauszukommen. Du kannst ihnen auch kleine Hirsestückchen in einer Wühlkiste verteilen, dann müssen sie darin nach der Hirse suchen und finden andere Sachen. (Ich befülle die immer mit Kräutermischungen aus der Nagerabteilung, "Sommerwiese" etc). Korkbretter werden gerne geschreddert. Unsere bekommen dafür auch ungesalzene Reiswaffeln.
    Gleichzeitig kannst Du ihnen das Radio anmachen oder lass mal Natutgeräusche laufen, das mögen sie auch.
    Es grüßen

    Nemo, Lumpi, Dorie, Polly und Monika

    Sowie all die lieben Engel-Wellis
    Da hast du ja zwei süße Flauschis :)

    Meine beiden sind bei mir im Alter von 5 und 9 Monaten eingezogen und haben auch eine lange Eingewöhnungsphase gehabt. Kiwi hat glaube ich nach ein paar Wochen ab und an ein paar Sekunden gequatscht und Wölkchen erst eine Zeit später. Mittlerweile quaselt Kiwi teilweise stundenlang. Meine beiden sind auch eher schüchtern und brauchen immer recht lang um sich an neue Sachen zu gewöhnen. Die beiden haben z. B. ihr Glöckchen und den Kork wochenlang ignoriert. Irgendwann wurden die Sachen aber dann doch interessant für die beide. Tagsüber habe ich das Radio für die beiden laufen und sie dürfen den ganzen Tag raus. Mittags geht das Radio aus damit die beiden auch mal in Ruhe dösen können. Meine Frau und ich haben auch schonmal überlegt aufzustocken um einen kleinen "Minischwarm" zu gründen. Allerdings dürfte unser San Remo 2 dafür zu klein sein und mehr Platz haben wir derzeit nicht.
    Ich habe auch recht schnell auf vier und mittlerweile sogar auf fünf Mitbewohner aufgestockt. Erst waren Loki und Lulu da, beide haben sich konsequent ignoriert. Und plötzlich sind die zwei ein festes Paar. Hängen nur noch zusammen ab, das hätte ich vorher nie für möglich gehalten. So viel kann sich ändern, wenn man sich für einen Schwarm entscheidet, ich bereue es definitiv nicht und mag jeden der fünf sehr gerne.

    Daher kann ich dir ebenfalls nur empfehlen, aufzustocken.
    Die Eingewöhnungszeit bei den beiden liegt durchaus noch in der Norm. Pärchen benötigen mehr Zeit als der Kleinschwarm von vier Wellensittichen, das ist leider so. Aber auch ein Pärchen kann fröhlich sein und betrachtet die Menschen dann als Turngeräte und Schwarmersatz.

    Vor vorschnellem Aufstocken möchte ich dringend abraten: Viele Halter sind nach dem Aufstocken überfordert und geben dann alle Vögel ab. Das haben wir hier im Forum auch oft genug erlebt.

    Daher - auch wenn ein Viererschwarm eine schnellere Lösung ist - würde ich nur dazu raten, wenn ihr auch wirklich aufstocken möchtet.
    Wenn ihr selbst bereit seid, für vier Wellensittiche langfristig zu sorgen, Zeit, Geld und Arbeit zu investieren, dann holt noch zwei Wellensittiche dazu. Wenn ihr aber eigentlich zufrieden mit zwei Vögeln seid, dann wartet ab, bis die beiden aktiv sind.Gönnt ihnen eine Vogellampe mit UV-Licht und sorgt für Freiflug und Spiel. Das ist meiner Ansicht nach besser als vorschnelles Aufstocken!
    Zwei schöne Piepser hast du da!

    Ich habe auch seit ca. 5 Wochen zwei Piepsies. Bei uns hatte es den Vorteil, dass sich die zwei schon mehr oder weniger im Zoogeschäft "gefunden" hatten. Sie waren ein Herz und eine Seele. Das hat ihnen natürlich in der Eingewöhnungszeit sehr geholfen. Sie haben schon am zweiten Tag etwas gezwitschert, vorsichtig den Käfig erkundert und ab dem dritten Tag gab es Freiflug. Sie sind quasi ausgebrochen als ich die Käfigtür geöffnet habe ;) Seither gibt es täglich lange Freiflug und sie machen gern Gebrauch davon und powern sich aus, vor allem morgens, da sind sie voller Tatendrang. Verspielt sind sie schon im Zoogeschäft gewesen. Ich versuche, sie zusätzlich aus der Reserve zu locken, indem ich immer überall spannende Leckerlis aufhänge. In und außen am Käfig habe ich fein verzweigte, lange Obstzweige befestigt, das fördert enorm ihren Spieltrieb und ihre Lust, den Käfig zu verlassen.

    Trotzdem ist es auch bei uns so, dass ich merke, dass sie uns gegenüber noch wahnsinnig schüchtern sind. Wenn ich nur laut ausatme, fliegen sie total erschrocken und panikartig durch das Wohnzimmer. Generell klappt es nicht immer gut, sie auf die Hand zu bekommen, und wenn, dann nur mit Hirse. Sie trauen sich nur zu zweit was. Wenn einer abhaut, macht der andere mit. Ich glaube, es ist schwer für sie, zu zweit Vertrauen zu uns zu fassen. Neue Sachen werden erst einmal arg kritisch beäugt. Ihren Vogelbaum habe ich ihnen mittlerweile direkt vor die Nase geparkt und sie gehen immer noch nicht drauf. Ich denke auch, dass es ihnen zu viert wesentlich leichter fallen würde, aber das war mir noch nicht klar, als wir sie geholt haben. So schnell wird es aber nicht gehen, da wir sie gerade erst angeschafft haben. Vielleicht eines Tages mal. Momentan machen die beiden abends beim Fernsehen auch so viel Krach, dass ich zwei weitere Plappermäuler schwer durchsetzen könnte ;)

    Da deine vorher offenbar kein Pärchen waren so wie meine, kann es bei dir vielleicht wirklich eine große Verbesserung schaffen, wenn es mehr Kumpels werden? Ich finde, du hast alles sehr liebevoll eingerichtet. Und der Käfig scheint mir doch groß genug, wenn sie denn viel Freiflug haben. Selbst wenn sie sich vermehrt in der oberen Hälfte aufhalten. Und ich denke, was Elke sagt, ist auch richtig. Sie sind zwar keine Hubschauber, aber meine zwei benehmen sich gern wie Hubschrauber, flattern runter und rauf, wie es ihnen in den Sinn kommt, manchmal stundenlang, obwohl sie Freiflug haben könnten. Ich habe keine so hohe Voliere wie du, aber man kann gut von oben nach unten hopsen.

    Was meinen beiden auch wichtig ist, ist viel Licht. Wenn morgens die Sonne scheint, sind sie viel aktiver. Deshalb kaufe ich jetzt noch eine Vogellampe, die von Arcadia, damit es ihnen noch besser geht. Ich merke, dass sie mit mehr Dunkelheit, vor allem an regnerischen Tagen, sich weniger bewegen möchten.

    Würde mich interessieren, wie es bei dir weitergeht! Vielleicht werden sie ja noch aufgeschlossener?
    Stolze Vogelmama von Gandalf und Pieti
    Hallo und herzlich :willkommen: bei uns im Forum!
    Du hast zwei ganz süße Spätze :)

    Bei mir war es genau so. Ich hatte erst zwei, die waren schon etwas lebendig, aber als ich erst auf vier und dann au sieben aufstockte, waren sie wie ausgewechselt. Mit Schwarmmitgliedern sind sie ganz anders, viel experimentierfreudiger und lebhafter! Aber es ist auch viel Verantwortung. Ich hab am Anfang mit den sieben gedacht, dass ich das nicht gut schaffe. Gott sei Dank wurde ich eines Besseren belehrt und bin froh, dass alle da sind :) Trotzdem sollte man sich das vorerst gut überlegen. Ich lasse mir auch noch Zeit zu überlegen, ob ich ein Männchen dazuhole, da ich leider 5 Hennen und nur 2 Hähne habe. Aber im Moment funktioniert es noch relativ gut.

    Cockatoo schrieb:

    Also das mit den Balken kann zum absoluten Welli Paradies werden.

    An dieser Stelle wünsche ich schon mal viel Spaß! :D Ich spreche aus Erfahrung...
    Viele Grüße von
    Lu, Lotti, Fiete, Paulinchen, Rosi, Merlin, Polly und Anton(ella) ;) ❤
    Danke für eure Berichte und Ratschläge :)

    Wenn die beiden nicht von selbst aus dem Käfig kommen, auch mit Lockmitteln nicht, sollte ich dann trotzdem warten oder sie mit einem Stöckchen rausholen? Sie gehen sowohl auf die Hand als auch auf den Stock nur will ich nicht mit der Hand in dem Käfig.
    Eigenltich will ich, dass sie aus eigenem Interesse kommen aber sie müssen sich ja auch mal wenigstens ein bisschen bewegen ..

    Immer wenn ich auf dem Käfig zu gehe fangen sie an sich zu strecken (Bein und Flügel). Das bedeutet doch, dass sie sich bereit machen ?


    Und: wenn ich ihnen etwas vorlese, bewegen Sie Ihren Schnabel als würden sie zwitschern tun sie aber nicht. Ist das quasi die „Vorstufe“ von Zwitschern oder hat das eine andere Bedeutung?

    Danke,
    Simon

    Cockatoo schrieb:

    Aber schau mal hier, vielleicht beantwortet das eine Deiner Fragen: Ein Welli bittet zum Gespräch...



    @Schnubbeln
    Das hatte ich ja schon mal verlinkt. Weiss nicht, ob das angenommen wurde...

    Viele Grüße, Cockatoo

    These: Wellis sind fliegende Nagetiere. Sie machen nichts kaputt, sondern prüfen lediglich das Material auf Tauglichkeit: Schnabel/Krallen schärfen, Fressbarkeit, Höhlenbau.

    Simon schrieb:

    sollte ich dann trotzdem warten oder sie mit einem Stöckchen rausholen?

    Ich würde warten, bis sie alleine raus kommen. Dann wissen sie auch wo der Käfig und die Tür sind, um wieder rein zu kommen. Ich habe meine Wellis nie aus dem Käfig geholt, irgendwann kamen alle von alleine raus.
    Ist jetzt aber auch die Frage, was du für Türchen hast? An unserem Montana Käfig gibt es eine riesige Tür und zusätzlich eine auch sehr große Anflugklappe. Bei kleinen Türen hatten wir hier schon öfter mal Probleme, denn da wollten die Wellis auch nicht raus.

    Schnubbeln schrieb:

    Die Uhrzeit für den Freiflug sollte geändert werden. Nachmittags sind sie schon zu müde.

    Vom Prinzip hast du ja recht. Aber unsere kommen werktags auch erst um 16:00 Uhr raus und dann so bis kurz vor 20:00 Uhr. Da gehen sie dann alleine rein, obwohl sie auch noch draußen bleiben dürften. Und sie kommen (fast) immer sofort raus und sind inzwischen (umzugsbedingt) aber so was von aktiv. Viele meiner Fotos, die du in unserem Thread siehst, sind nachmittags bzw. abends entstanden.
    Grüße von Olaf und seiner Rasselbande Tweety und Chico (immer in unseren Herzen: Bubi t 2015, Lilli t 2016)


    Das Moderatoren-Team steht euch auch bei Problemen, Unstimmigkeiten, Fragen etc. gerne helfend zur Verfügung. Persönliche Kontaktaufnahme über Konversation an den Moderator eures Vertrauens.
    Ich habe mir dein Foto noch mal angesehen und kann da kein Fenster sehen. Wo ist in dem Zimmer ein Fenster?
    Ich vermute, sie stehen in der Ecke zu dunkel. Könntest du sie in die Nähe vom Fenster stellen, wo es heller ist und sie auch mal ein paar Sonnenstrahlen abbekommen?
    Grüße von Olaf und seiner Rasselbande Tweety und Chico (immer in unseren Herzen: Bubi t 2015, Lilli t 2016)


    Das Moderatoren-Team steht euch auch bei Problemen, Unstimmigkeiten, Fragen etc. gerne helfend zur Verfügung. Persönliche Kontaktaufnahme über Konversation an den Moderator eures Vertrauens.
    Oft passen sich die Wellis auch dem Rhythmus der Felo an. Meine sind beispielsweise jetzt nochmal richtig aktiv, schlafen werden die in ungefähr zwei Stunden erst. Ich stehe jeden Morgen gegen 7 Uhr auf und die Bande dann ebenfalls. Mittags herum machen sie dann oft ein Nickerchen. Deshalb denke ich auch, dass Freiflug ab nachmittags ok ist, auch wenn sie ihre aktivsten Zeit definitiv morgens haben.
    Sie waren ja schon ein paar mal draußen und finden auch wieder rein sie gehen nur nicht nehr raus

    hinter er dem Sofa welche rechts steht ist ein Fenster aber ich kann die Möbel nicht änderst hinstellen und das Fenster ist in einer Nische - aber sie haben eine vogellampe

    wenn ich sie in unseren essbereich stellen würde hätten stehen sie vor eine Rolle dreiteiligen Balkontür aber sie sollen doch eine Wand im rücken haben
    Wellensittiche kommen nicht immer aus der Voliere, manche sind regelrechte "Volierenhocker".
    Wichtig ist, dass du Freiflug anbietest und mit guter Beleuchtung lässt sich auch im Herbst/Winter ein Flugzimmer ausleuchten.
    Das Angebot des Freiflugs muss nicht ganztags sein, es kann nach deiner Freizeit zu Hause synchronisiert stattfinden.
    Gerade zu Anfang muss der Freiflug beaufsichtigt sein, damit man keine bösen Überraschungen erlebt, wenn man von der Arbeit nach Hause kommt.

    Biete täglich Freiflug zu Zeiten an, an denen du zu Hause bist. Dann werden die Wellensittiche diese Zeiten auch nutzen.
    Mit Stöckchen nachhelfen würde ich nicht, das verschreckt die Tiere.
    Aber du kannst Kolbenhirse an den Ausgang hängen und derart befestigen, dass sie aus der Voliere herausturnen mussen, um Kolbenhirse zu fressen. Das ist zwar auch nicht nett, aber meiner Meinung nach ok und sehr effektiv - es hat zumindest bei meinen "Second-hand-Volierenhockern" immer geklappt, so dass sie auch in höherem Alter noch Freiflug erlernen konnten.