WS Eingewöhnung

    WS Eingewöhnung

    Ahoi!

    So, mal wieder die Newbie-Fragestunde. Wäre klasse, wenn trotzdem jemand antwortet. :).
    Wir haben seit 10 Tagen zwei WS, beide gute 11 Wochen alt. Wir haben sie in Potsdam bei einem Laden erworben, der seine Vögel von Privatzüchtern bekommt (sagt er). . Da ich noch nie welche hatte, würde ich gern einige Fragen an Euch "Pros" richten, damit wir nichts falsch machen.
    -Ich füttere die beiden und mache auch sauber. Ich spreche regelmäßig mit Ihnen, meine Lebensgefährtin ebenfalls. Trotzdem sind die beiden noch ziemlich scheu. Sobald man in den Käfig greift, um z.B. den Wassernapf zu wechseln o.Ä. flattern sie aufgeregt umher. Selbst langsames Abdecken oder Entfernen der Abdeckung am Morgen hat denselben Effekt. Ist das nach 10 tagen normal?
    Insgesamt sind die beiden schon etwas aufgetaut. Wenn ich den Finger mal in den Käfig stecke ist von Neugierde nichts zu sehen. Sie züchten nicht, aber das wars denn auch schon.
    -Wenn sie Futter bekommen, ist keine Euphorie zu bemerken, auch nicht, wenn man eine Hirsekolben hineinlegt. Wir hatten gehofft, die damit etwas locken zu können.
    -Wir haben eine halbe Leckerstange, Körner mit Obst oder so, hineingehängt, das interessiert sie gar nicht.
    -Sie spielen nicht, zumindest nicht, wenn wir im Raum sind. Sie haben eine Schaukel im Käfig, eine Art Schaukel mit einem Bimsstein, den hatten sie auch bei dem Laden. Gestern hab eich ihnen aufgefädelte Wellpappestückchen reingehängt, damit sie was kaputtmachen können..auch nüscht.
    -FRischfutter, egal ob Gurke oder Apfel, werden ignoriert, sowohl in Sitzstangennähe angeboten als auch im Schälchen. Ich hatte ihr Körnerfutter auf Gurke gestreut, sie haben dannn beides verschmäht :).
    Baden (Schale am Boden) tun sie auch nicht.
    Ist das Verhalten so weit normal? Gibt's Tipps, was und wie man sie "zahmer" bekommen kann? Und: Wir würden ihnen gern am Wochenende, wenn wir Zeit haben, mal den ersten Freiflug gönnen. Sie residieren in einem Montana Madeira II, aber ich glaube, sie sollten mal raus langsam. Ist das eine gute Idee oder lieber noch warten? Was ich so gelesen habe, wird der Hunger sie denn schon wieder in ihr Heim treiben ..

    Vielen Dank schon mal für die Tipps!

    VG

    Nico
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    Hallöchen und willkommen! :)
    ​Was mir spontan zu diesem "Problem" einfällt, ist folgendes: Die Eingewöhnungszeit ist für die meisten Piepser immer sehr aufregend, wenn sie aus ihrem alten Zuhause plötzlich in eine ganz neue Umgebung kommen, ist das für mich auch nur verständlich. Federlose und Federbällchen müssen sich dann gleichermaßen aneinander gewöhnen. (Und gerade von uns erfordert das meistens auch mehr Geduld, als man anfangs denkt. ;) )

    ​Zu deinem Käfig, das ist ein super Modell für deine zwei, das haben sie ein sehr hübsches Häuschen! Am Anfang ist das natürlich noch ein bisschen "leer" im Sinne von: da könnten bestimmt noch ein paar Stangen mehr hinein. Das tolle ist, dass es hier im Forum super Basteltipps gibt und mittlerweile baue ich für meine fünf Piepser alle Stangen auch nur noch selber zusammen. (Schrauben gibt es im Baumarkt und Stangenmaterial natürlich draußen.) Eine "Ergänzung" des Wohnraums würde ich aber erst machen, wenn dich die Kleinen noch besser kennen, und dann auch schon regelmäßig Freiflug haben. Meine Bande findet es nämlich gar nicht lustig, wenn ich Umbauarbeiten vornehmen, wenn sie selbst im Käfig sind. Das mache ich nur noch, wenn sie alle Freiflug haben, dann nehmen sie das viel lockere.

    ​Zum Thema Vertrauen, du hast schon sehr richtig erkannt, das wird natürlich dauern. Das ruhige Rede ist schon ein erster wichtiger Schritt, die Piepser müssen sich natürlich an den neuen Körnergeber gewöhnen - und an die Tatsache, dass sie jetzt nur noch zu zweit sind und nicht mehr in einem kleinen Schwarm. Wie man das Vertrauen von Federbällen gewinnt, ist natürlich eine Frage an sich und ein bisschen hängt das auch immer von den Charakteren der Piepser ab, da gibt es tatsächlich Unterschiede. Bei mir war es definitiv der Zeitfaktor, je mehr Zeit wir miteinander verbracht haben, umso besser haben wir uns kennengelernt. Als Federloser sollte man die Piepser dabei auch nicht bedrängen, d.h. wenn die federlose Flosse im Käfig ist, wechselt sie nur das Wasser und das Futter und macht das -besonders am Anfang - auch so langsam und ruhig wie möglich. Von Annäherungsversuchen muss man da auch ganz klar absehen, außerdem wird ein normaler Sittich niemals von sich aus ohne Anreiz auf die Hand zugehen (Ausnahme sind fehlgeprägte oder sehr, sehr neugierige Piepser - meine Erfahrung). Mit Lieblingsfutter kann man sich bei den Gefiederten natürlich immer gut stellen, damit würde ich vielleicht aber noch ein bisschen warten, wenn sie auch beim Futter- und Wasserwechsel ruhiger geworden sind und wissen, dass die Hand nichts Böses bringt. =) Noch ein Tipp: bei meiner Bande habe ich festgestellt, dass sie farbigen Nagellack oder Ringe, Uhren und andere nicht-menschliche Sachen an der Hand äußerst beunruhigend finden und dann dementsprechend schnell die Flatter machen. Ich empfehle sozusagen den nackten, ungeschmückten Arm, dann kann man auch nirgends hängenbleiben.

    ​Noch ein Gedanke zum Futter: Die meisten im Forum bestellen ihr Futter bei Händlern im Internet oder mischen es sogar selbst. Anfangs gab es bei mir auch noch handelsübliches Futter, wenn man aber mal genau nachschaut, was da zum Teil drin ist (nicht nur Zucker, sondern auch Backnebenerzeugnisse und andere nicht-sittichgerechte Bestandteile) wechselt man sozusagen freiwillig. Aus diesem Grunde würde ich dir auch raten, die Knabberstange aus dem Käfig zu nehmen. Das ist zwar tendeziell eine tolle Beschäftigung, aber leider sind die Inhaltsstoffe nicht gesund. Alternativ kann man die Stangen auch selber "backen" oder andere Schreddermöglichkeiten wie Kork bieten.

    ​Das ist jetzt für den Anfang wahrscheinlich schon ziemlich viel, und erschlägt dich hoffentlich nicht gleich. Mit Geduld kommt man aber auch zum Ziel, daher noch meine persönliche Erfahrung und die Erkenntnis quasi, dass sich dieser "Fleiß" auch lohnt: Bei mir waren es anfangs auch zwei Exemplare, furchtbar flugfaul, Freiflug kannten sie eher nicht. Die beiden waren am Anfang auch eher still und saßen nur rum. Nach und nach - ich habe dann Sitzplätze gebaut, sie ans Fenster gestellt und ihnen immer das Radio angemacht, tauten sie dann immer mehr auf. Als sie erkannten, dass die Hand nichts Böses bringt, habe ich mich nach und nach mit Hirse immer mehr eingeschleimt. (*Radio finden viele Wellis toll, da kann gegen Konkurrenz so richtig gut "anquatschen") Parallel sind dann nach und nach über rund zwei Jahre noch drei Federbälle dazu gekommen und das hat meinen beiden nur gut getan. So kam deutlich mehr Leben in die Butze und zu fünft ist man auch nie allein und hat als Federball immer gefiederte Gesellschaft. (Nur als Hinweis, du musst natürlich nicht aufstocken, es kann nur eine Option sein.)
    ​Mittlerweile kennen meine fünf und ich uns schon so gut, dass wir unsere eigene Routine haben. Futter nehmen sie ohne Probleme aus der Hand, wenn es um Leckerli geht, und jeden morgen lassen sie sich nach dem Wasserwechsel auch den Napf reichen, um einen frischen Schluck nach dem "Aufstehen" zu nehmen. Natürlich sind nicht alle gleich zahm, meine gelbe Henne ist z.B. sehr skeptisch, aber trotzdem viel entspannter als Anfang. Wie gesagt, die Zeit macht es, und ich bin sicher, mit Verständnis und Geduld wird das auch bei euch eine gute Beziehung!

    Im Forum hier findet man tolle Ratschläge und Tipps und trifft auf sehr erfahrene Halter, die das Tierwohl zu Recht an oberste Stelle setzen. =) Wenn du also weitere Fragen hast, immer her damit, im Forum ergänzen sich die Meinungen sehr gut. (Und ich bin sicher, du wirst unter deinen ersten Beitrag auch noch weitere hilfreiche Antworten kriegen, ich habe bestimmt auch manches vergessen...)

    ​Gefiederte Grüße!
    Ein Wellensittich, der bloggt? Klingt verrückt? Ist aber so. =) federbaellchenblog.wordpress.com
    Eine Ergänzung noch zum Frischfutter: Super, dass Gesundes auf dem Speiseplan steht! Auch da muss man aber ziemlich viel Geduld haben, wenn die Piepser es nicht kennen, trauen sie sich erst nach einiger Zeit ran. (Motto: Steter Tropfen hüllt den Stein / Sittich).

    ​Bei mir ist mittlerweile Möhrengrün ein Renner - am besten noch nass, dann kann man darin baden... Apfel mögen sie auch sehr gerne, den gibt es aber nur aus der Hand, weil zu viel Zucker nicht gesund ist, dafür kriegen sie Gemüse sozusagen "frei". Ob Gurke, Möhre, grüne Paprika, Petersilie, Basilikum, Golliwoog oder anderes Grünzeug, das mir jetzt nicht einfällt, mancher Sittich entpuppt sich als echtes Kaninchen. Das Basis-Futter bleibt im jeden Fall aber das Körnerfutter. :)

    ​Wo ich gerade noch beim Futter bin, die Futternapf-Position verhältnismäßig weit unten, finde ich nicht ganz optimal. Wellensittiche sind Fluchttiere und in der Wildnis fressen sie ja auch am Boden, da können sie aber auch viel besser abhauen, wenn es darauf ankommt. Ich würde empfehlen den Futternapf weiter oben zu positionieren, gerade am Anfang, da ist noch nicht das Vertrauen da, dass der Sittich auch unten im Käfig oder auf dem Fußboden sein kann, weil er weiß, dass ihm dort nicht passiert.
    Zu Kaufen gibt es z.B. Bretter, die Löcher für kleine Tonuntersetzer haben, die kann man besser im Käfig positionieren als die am Käfig angebrachten Edelstahlnäpfe. Ich habe das einfach nachgebastelt und nur Bretter im Käfig befestigt, auf die einfach die kleinen Untersetzer gestellt werden. Die kann man auch prima sauber machen und jederzeit wechseln. Meine Piepser haben also ihre "Futtertresen" und kommen damit auch sehr gut zurecht, bis jetzt hat es auch noch niemand geschafft so einen Napf hinunter zu schmeißen. :) (In einem von den Näpfen gibt es übrigens auch immer Grit mit Muschelsand, das ist gut für die Verdauung)

    ​Jetzt habe ich hoffentlich nichts weiteres vergessen, wenn doch, wird man es ja sehen, wenn ich wieder etwas ergänzen... (Und sorry für Rechtschreibfehler, die übersehe ich ganz gerne.)

    =)
    Ein Wellensittich, der bloggt? Klingt verrückt? Ist aber so. =) federbaellchenblog.wordpress.com
    WOW! Das ist ja mal eine ausführliche Antwort, Danke Dir!
    Die Einrichtung ist erstmal reduziert, weil wir testen wollten, wie voll der Käfig ist und b sie sich noch gut bewegen können. Ich würde unten noch gern mal machen, oben ist es schon recht gut, find eich. Gerade, weil sie noch nicht raus können, war es uns wichtig, dass sie im Käfig Platz zum fliegen haben, was sie auch ausnutzen.
    Das Körnerfutter stamt auch von dem ZÜchter/Laden ("Meine Sittichzucht..." heißen die. Die mischen das selber, zur Zeit haben wir noch das Jungterfutter (bin 12 Monate, sagt man uns) .

    Wir wollten sie nur mal ein bisschen von der "Zuckerstange" naschen lassen, um diese dann zum Anlocken nutzen zu können. Ist aber eh in die Hose gegangen :). Sonst halte ich von so was auch gar nichts. Aber wie gesagt, sogar die Hirse ist nicht das totale Lockmittel, wobei sie die schon mögen.

    Ich habe einen Napf an die für die Bruthöhle gedachten Öffnung montiert, da es heißt, beim Trinken würde sie sich gern sicher fühlen. Anfangs habe ich parralel auf dem Boden und im Napf hinten rechts gefüttert, sie sind erst auf dem Boden gegangen, aber erst, wenn es ruhig um sie war. Jetzt fressen beide aus dem Napf. Wenn man im Raum ist, wird man aber skeptisch beäugt dabei, also Kopf in den Napf, picken, wieder gucken, picken, gucken usw..

    Ich habe noch eine Halterung, um einen Napf weiter oben zu fixieren, vielleicht mach ich das, wenn sie raus dürfen, erstmal ist es aber sehr praktisch so, dass man nicht in den Käfig langen muss und die Näpfe von außen füllen kann, das ist für die beiden so stressfreier.
    Die große Schale auf dem Boden ist Wasser zum baden/Trinken, die kleine mit Grit. Bislang hatten wir aber Sand, der auch größere Muschelstücke enthält.

    Ich habe seit gestern ein flachen Tablett auf dem Boden mit Sand und außen jeweils Buchenspäne. Ich würde mich erstmal wohl fühlen darin ;-P

    Ach, ja, meint Ihr, wir können Sonntag den ersten Freiflug riskieren? Den Käfig werden sie ja finden, denke ich. Da sie noch so scheu sind, müssten sie aber selber wieder reinkrabbeln, tragen wird eher nichts, denke ich.

    Nochmals Danke

    Nico
    Hallo Sittenwellich, meine Antwort ist eigentlich keine wirklichen Tipps, eher ein "you are not alone" ,weil ich gerade genau das gleiche durchmache. Meine hatten noch dazu eine traumatische Anreise (24 Stunden Tiertransport, obwohl der Züchter nur 3 1/2 Stunden weg ist), wusste ich aber nicht. Bin auch Neuling. Es ist wie bei dir, trotz Montana Double Madeira Käfig, Schaukeln, selbstgebasteltem Spielzeug--- sie sitzen da und erstarren zu Eis, wenn ich zu nahe komme oder in den Käfig kurz greife. Körner, Äpfel, Gurke, egal wo und in welcher Position im Käfig die Lebensmittel sind, sie werden ignoriert. Nur Kolbenhirse vom Boden geht. Etwas geholfen hat, als ich langsame Lieder gesungen habe, dann wirkten sie zum ersten Mal etwas entspannt. Versuche das mal, vielleicht geht es bei dir auch. Bei Welli-Gezwitscher aus YouTube habe ich den Eindruck, dass sie verzweifelt nach ihren Artgenossen rufen und hinterher doppelt traurig sind, dass es keine gibt. Mein Überlegung ist, vielleicht noch 2 dazuzuholen, vielleicht welche, die etwas älter sind (meine sind 12 Wochen) und sich nicht mehr ganz so aus der Ruhe bringen lassen. Allerdings habe ich Angst, dass mich als Anfänger 4 Wellies etwas überfordern werden... Hätte nie gedacht, dass Eingewöhnung so schwierig ist. Oder vielleicht ist man als Newcomer nur ungeduldiger als ein erfahrener Welli-Halter.. Halte mich auf dem Laufenden, wie es bei euch läuft.
    Hi, unsere tauen schon manchmal auf und unterhalten sich lustig. Wie lange hast Du Deine schon? Ich hätte nicht gedacht, dass es so schwer ist für die Tiere, von Ihrem Schwarm getrennt zu sein. ich bin eigentlich kein Fan von Haustierhaltung, war ein Wunsch meiner Tochter und meine Lebensgefährtin hatte schon mal einen WS.
    Aber seit sie da sind, habe ich sie ins Herz geschlossen und will es ihnen so nett wie möglich machen. Daher auch die Fragen, man will ja nichts nachhaltig versaubeuteln..
    Lustig, ich hatte auch schon an ein weiteres Pärchen gedacht. Zwei sind halt kein Schwarm ;-P. Aber ob das hilft, weiß ich auch nicht, dafür finde ich den Käfig auch wieder fast zu klein.
    Ein Vorteil ist natürlich, wenn man welche hat, die z.B. an Frischfutter gewöhnt sind, es sich die Lütten abschauen können.
    Wir haben das mit dem Freiflug immer so gemacht, dass wir die Voliere geöffnet haben, wenn die Wellis sich da drin zuhause gefühlt haben. Also Wasser und Futter kein Problem und auch schon mal die Umgebung in der Voliere erkundet haben. Wann das ist, da gibt es eigentlich keine Zeitvorgabe. Das kommt immer auf den Welli selbst an.
    Bei einigen kannst du die Tür öffnen und die kommen Tagelang nicht raus, andere schießen sofort raus und drehen ihre Runden. Ich habe hier so zwei Kandidaten: Bill kam gleich raus und schoß durchs Zimmer und dann wieder zurück zu Bo. Bo hat ein paar Tage gebraucht, bis er sich Bill angeschlossen hat.

    Auf alle Fälle solltest du an ihrem ersten Freiflug viel Zeit einkalkulieren. Und gute Nerven! Mitunter könnte man nämlich glatt der Meinung sein, dass die noch nie geflogen sind, geschweige denn gelandet! :D Die ein oder andere "Bruchlandung" ist schon möglich.
    Es grüßen aus dem Saarland Barbara und die grauen und blauenLuftpiraten... :love:
    Das Leben ist zu kurz, um sich zu ägern!

    Hallo Sittenwellich,

    vor ungefähr drei Monaten war ich in derselben Situation wie du, ich habe auch den gleichen Käfig :D Ich habe hier auch viel gefragt.

    Wir haben mit zwei sehr scheuen Vögeln begonnen, inzwischen sind es vier. Ich hatte anfangs große Panikattacken bei den beiden zu verzeichnen, wenn ich nur den Napf gewechselt habe. Sie waren kein bisschen zahm, man könnte meinen, ich war der erste Mensch für sie. Aber sie haben gelernt, uns zu akzeptieren. Dass wir die mit dem Futter sind. Ich finde auch, dass eine gewisse Scheuheit auch nach zehn Tagen völlig normal ist. Eine gewisse grundsätzliche Scheuheit haben meine nach drei Monaten noch und werden sie sicher immer haben, weil sie Fluchttiere sind, aber inzwischen schaffe ich es, sie mit Hirse auf die Hand zu locken. Ich darf sogar manchmal ganz vorsichtig streicheln.

    Ich denke, sie müssen ihre Umwelt entdecken, ich würde mit dem Freiflug nicht mehr zu lange warten. Gut ist es, wenn du tolle Landeplätze im Zimmer aufhängen kannst, z. B. große Schaukeln oder einen Vogelbaum hinstellen. Mach irgendwas vor die Fenster. Der erste Freiflug kann holprig werden, ich hatte da ein paar unschöne Zusammenstöße mit Wänden und einer Glastür. Aber sie lernen nach wenigen Freiflügen den Raum gut kennen und wissen, wo Schluss ist. Der Freiflug steigert ihr Wohlbefinden und ihr Selbstvertrauen. Meine sind schnell dazu übergegangen, IKEA-Lampen zu schreddern :D

    Das mit dem Zähmen würde ich auch außerhalb des Käfigs versuchen, nicht innen, dort fühlen sie sich zu sehr bedrängt Bei mir hat es so funktioniert: Dein Käfig hat ja auf dem Dach die tolle Sitzstange. Dort sitzen meine wahnsinnig gern, obwohl sie den ganzen Tag überall im Zimmer spielen dürfen. Auch kann man von außen sehr gut fein verzweigte Obstäste in den Käfig einklemmen oder einen Korkast einschrauben. Sowas hilft ihnen ungemein, erstmal die Umgebung zu erkunden und anzusehen, vielleicht mal etwas mutiger zu werden, weil sie turnen und knabbern können. Wenn sie häufiger dort draußen sitzen und Vertrauen gefasst haben, kann man eine längere rote Kolbenhirse hinhalten. Ganz langsam und ruhig. Dadurch, dass die Kolbenhirse so lang ist, musst du mit der Hand noch nicht so in ihre Nähe. Ziel ist es, dass sie sehen, dass die Hand nichts Böses macht. Lass dich nicht entmutigen, wenn sie davonfliegen. Das haben meine anfangs oft gemacht. Irgendwann werden sie aber mal schwach und der erste Welli kostet. Du kannst das Ritual fest einbauen, jeden Tag. Irgendwann hältst du die Hirse mal ein Stück weiter weg und sie müssen sich mal zu dir hinbeugen, um zu knabbern. Und irgendwann müssen sie halt mal auf die Hand kommen.

    Jetzt haben wir seit einem Monat vier Wellis. Es hat in Sachen Zutrauen zu uns Menschen noch mal einen großen Schub gegeben. Die Vier haben zwar ihre Streitigkeiten, aber sind als kleiner Schwarm gut zusammen gewachsen. Sie machen allen Blödsinn zusammen.

    Ich kann dir also aus meiner Sicht dazu raten, noch ein Pärchen zu holen. Dann wirst du zwar vier Wellis da haben, die erst mal Vertrauen fassen müssen, aber bei uns war es so, dass sich alle gegenseitig zeigen wollten, wie irre mutig sie sind :D Ich habe jetzt eher das Problem, dass es bei der geliebten Kolbenhirse auf meiner Hand zu viel Gezoffe untereinander gibt und ich alle bremsen muss.

    Das mit dem Futter kann ich nur bestätigen, da gibt es wirklich tolle Online-Shops. Ein gutes Futter steigert auch das Wohlbefinden. In den Onlineshops kann man allerlei gesunde Leckereien bestellen, so dass du nicht mehr auf die Knabberstangen angewiesen bist. Ich bestell z. B. gern in der K*rnerbude, aber es gibt auch andere tolle Shops.
    Stolze Vogelmama von Gandalf und Pieti und Jesco und Luna

    Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von „Zilpzalp“ ()

    Hier noch ein Mutmachbild. Hätte ich mir nicht träumen lassen, dass ich so weit komme. Aber auch wenn sie nicht so zahm sind, sind sie toll zu beobachten.
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    Stolze Vogelmama von Gandalf und Pieti und Jesco und Luna

    Sittenwellich schrieb:

    Ich habe einen Napf an die für die Bruthöhle gedachten Öffnung montiert

    Die Öffnung mag zwar dafür gedacht sein, aber nutze sie nicht so, also bring bitte keinen Nistkasten o.ä. an. Im Normalfall kommt es ohne Brutkasten oder Bruthöhle auch nicht zur Ablage. Und die Zucht wäre ein Theman für sich, will vorbereitet sein und birgt arge Gefahren für Henne und Küken. Dazu kannst du hier im Forum einige Threads finden. Ich glaube, als "Neuling" wärst du da komplett überfordert. Das würde ich mir auch mit mehrjähriger Erfahrung nicht zutrauen.

    Sittenwellich schrieb:

    Den Käfig werden sie ja finden, denke ich

    Das denke ich auch, aber das kann schon eine lange Weile dauern. Daher würde ich sie (anfangs) auch nicht zum Freiflug aus dem Käfig scheuchen. Mach die Türchen auf und warte, dass sie alleine raus kommen. Dabei brauchst du u.U. viel Geduld und es klappt vielleicht auch nicht beim ersten oder beim zweiten mal. Kommen sie selber raus und starten vom Käfig, ist die Chance sehr gut, dass sie wissen, wo ihr Käfig steht und auch dorthin zurück kehren.
    Daher ist die Idee, am Sonntag Freiflug anzubieten auch richtig gut. Der erste bzw. die ersten Freiflüge sollten schon unter Beobachtung erfolgen. Es gibt diverse Gefahren für die Wellis in unserem Wohnraum. Daher ist es wichtig anwesend zu sein, um im Ernstfall auch eingreifen zu können. Außerdem kann es schon einige Zeit dauern, bis sie wieder in den Käfig gehen. Aber früher oder später treibt der Hunger sie wieder rein, daher anfangs auch kein Fressen draußen anbieten.
    Wichtig ist, wie schon geschrieben, die Fensterscheiben zu verkleiden. Diese kennen sie nicht und nehmen sie auch anfangs nicht wahr, könnten also dagegen fliegen, was zu Gehirnerschütterungen, Brüchen und bleibenden Verletzungen führen könnte. Wenn ihr keine Gardinen o.ä. habt, tun es auch eine Menge Post Its an die Scheiben geklebt. Sie zwar witzig aus, hilft aber. Kannst du hier mal als Beispiel sehen: Aus dem Leben unserer Rasselbande
    Wichtig ist auch freiliegende Stromkabel zu verstecken oder zu verkleiden. Am Anfang werden sie die nicht anknabbern, aber später werden sie bestimmt auch mal unbeobachtet fliegen. Auch Gefäße mit großen Öffnungen, wie Bodenvasen o.ä. sind gefährlich, da sie dort reinfallen können. Bei Lampen sollte man darauf achten, dass sie nicht auf dn heißen Birnen oder Lampenschirmen landen. Achte auf Ritzen zwischen Schränken und Wand, in die sie fallen könnten und decke diese ab. Schließ anfangs die Zimmertüren, so dass sich der Freiflug erst einmal auf ein Zimmer beschränkt. An offene oder angeklappte Fenster brauche ich sicherlich nicht erinnern.

    So, damit erst einmal genug und ich freue mich auf deinen Bericht, wie der Sonntag verlaufen ist.
    Grüße von Olaf und seiner Rasselbande Tweety und Chico (immer in unseren Herzen: Bubi t 2015, Lilli t 2016)


    Das Moderatoren-Team steht euch auch bei Problemen, Unstimmigkeiten, Fragen etc. gerne helfend zur Verfügung. Persönliche Kontaktaufnahme über Konversation an den Moderator eures Vertrauens.
    Hallo Nico, um den Freiflug schmackhaft zu machen, könnt Ihr von außen Sitzstangen und andere Klettersachen an dem Käfig anbringen. Wellis bleiben gerne erstmal bei ihrem Zuhause. Daher sollte man die Flächen innen wie außen nutzen.
    Um sie rauszulocken, könnt Ihr das Futter, gut sichtbar, am Ausgang anbringen und, wenn nötig, immer ein bisschen weiter weg vom Ausgang anbringen.
    Das ist aber nicht bei Allen nötig. Manchen macht man die Tür auf und sie kommen einfach raus.

    Viel Spaß und viel Geduld :)
    Es grüßen

    Nemo, Lumpi, Dorie, Polly und Monika

    Sowie all die lieben Engel-Wellis
    Hi Nico,

    dein Gedanke noch zwei dazuzuholen, ist gar nicht schlecht, und keine Angst, du wirst auch mit vier Sittichen nicht überfordert sein, der Aufwand ist derselbe, ausser das paar mehr Federn und Spelzen rumfliegen werden, und auch das ein Vogel krank wird und du deswegen Sorgen hast kann bei zwei genauso passieren. Also Mut, wenn du grundsätzlich dazu bereit bist. Aber statt noch mal zwei aus einer Zucht zu holen, könntest du ja alternativ mal im Tierheim/örtlichen Tierschutzverein nachfragen, ob dort Sittiche auf ein Zuhause warten, auch wenn die schon was älter sind. Tierheimvögel haben dafür den Vorteil, das sie an Umgang mit Menschen gewöhnt sind, also in der Regel entspannt auf Bewegungen im Raum und auf die täglichen Dinge, die rund um ihre "Wohnung" stattfinden, reagieren. Und das gucken sich deine "jungen Wilden" ganz schnell ab. Ansonsten wurde dir hier alles gesagt, was du beachten solltest, das wird schon...Was du noch probieren kannst, ist den Käfig höher aufzustellen, das gibt den Kleinen schon mal mehr Sicherheit, wenn sie dich/euch mehr "auf Augenhöhe" haben.

    Mfg Jörg
    Nach so wenigen Tagen der Eingewöhnung darfst Du nicht zu viel erwarten.

    Zudem sind eure Wellensittiche für eine schnelle Zähmung schon etwas zu alt.

    Wenn ein oder mehrere Wellensittiche den Käfig verlassen und zutraulich oder gar zahm werden sollten, dann ist das oberste Gebot erst einmal, die Tiere stressfrei unterzubringen.

    Sowohl der Käfig selbst, als auch die Start- und Landeplätze im Zimmer sollten diesen Anspruch erfüllen.

    Dazu müssen sie sich grundsätzlich über der Kopfhöhe des aufrecht stehenden Menschen befinden.

    Der Käfig sollte möglichst so platziert sein, dass zwei seiner Seitenwände blickgeschützt sind (ein Eckplatz bietet sich dafür an) und dass der Vogel sogar eine Möglichkeit hat, sich den Blicken anderer ganz zu entziehen.

    Erst wenn diese Bedingungen erfüllt sind, dann nimmt der Wellensittich den Kãfig von sich aus als seinen Rückzugsort an.

    Das ist sehr bedeutsam im Hinblick darauf, dass der im Zimmer fliegende Wellensittich den Käfig ja von allein wieder aufsuchen soll.

    Die verschiedenen Start- und Landeplätze sollten möglichst weit von einander entfernt sein und auf geradem Wege untereinander erreichbar sein.

    Sie sollten hindernisfrei - in An- und Abflugrichtung auch nach unten gesehen - sein und die Sitzstangen sollten aus dickerem Naturholz, möglichst Trauerweide, sein.

    Der Durchmesser des verwendeten Holzes sollte so groß sein, dass der Wellensittich dieses nur zu etwa 1/3 bis 2/3 mit den Krallen umschließen kann.

    An den Landeplätzen sollten jeweils interessante Dinge auf den Wellensittich warten.

    Das können Futter und Wasser sein, aber auch ein Stück trockene Lehmerde oder ein Kalkstein oder ein Strauß frischer Weidenzweige.

    Extra Spielzeuge benötigen Wellensittiche nicht.

    Im übrigen gilt das Gleiche für alles nasse Futter, wenn man nicht züchtet.

    Auch Obst und Gemüse sollten Wellensittiche nicht fressen.

    Grünes nur ganz selten und dann nach Möglichkeit nur trockene frischtote Vogelmiere (Stellaria media).

    Der Wellensittich ist ein Wüstenvogel und sollte als solcher außerhalb der Fortpflanzung nur mit trockenen Körnermischungen ohne jegliche Zusätze gefüttert werden.

    Andernfalls stellen sich über kurz oder lang fast zwangsläufig Erkrankungen des Verdauungstraktes bzw. der inneren Organe ein.

    Gerade die Fütterung wird bei Wellensittichen häufig verkehrt gemacht, weil in den modernen Medien zuhauff, besonders im Internet, falsche Pflegehinweise gegeben werden.

    Um Wellensittiche zu zähmen oder auch nur zutraulich machen zu wollen, darf man die Tiere nicht bedrängen, sondern man muss ihr Interesse durch Neugier gewinnen.

    Man sollte mit den Tieren ruhig reden, ohne sie direkt anzusehen und sein kommen damit stets ankündigen.

    Nach und nach wird so die Fluchtdistanz vermindert bis sie schließlich Null ist.

    Erst dann sollte man seinen Finger vorsichtig dem Wellensittich nähern.

    Was auch immer man bei einer Abrichtung erreichen möchte, die Aktivität sollte stets vom Wellensittich ausgehen.

    Dies mit Phantasie und Geschick zu erreichen - das ist die hohe Kunst der Dressur.

    In einem alten Wellensittichbuch zum Thema: Zähmen wirst Du deine weiteren Fragen gut beantwortet finden.

    Von Wellensittich-Sites oder -Foren im Internet solltest Du Dir eher keine Hilfe erwarten, denn im Grundtenor sind die dort gegebenen Ratschläge kontraproduktiv.

    Das liegt daran, dass diese Quellen vom sogenannten "Tierschutz" beeinflusst sind.

    Die fachliche Urteilsfähigkeit aber ist diesem in den letzten Jahrzehnten fast völlig abhanden gekommen.

    Viele User sind leider auch sehr beratungsresistent.

    Schaut man sich die vielen leidvollen Themen mit kranken Wellensittichen über die Jahre auf diesen Sites an, dann fällt sofort auf, dass sich die User dort schon seit 2 Jahrzehnten im Kreise drehen, ohne dass es zu nennenwerten Verbesserungen in der Wellensittichhaltung kommt.

    Auch hier im Forum wird so manchem User nicht gefallen, was ich schreibe, aber jeder sollte sich der Realität stellen.

    Und jeder kann es über die Jahre auch hier selbst nachverfolgen.

    Aber Fortschritt heißt eben auch, etwas zu verändern, sich vom althergebrachten, gewöhnten zu verabschieden und den Mut dazu haben, etwas anders und besser zu machen.

    Jetzt bleibt mir nur noch, Euch viel Erfolg und allzeit eine gute Hand für eure Wellensittiche zu wünschen.

    Mit besten Grüßen

    gregor443
    gregor443


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    Wissenschaft ist - Was Wissen schafft !
    Hier mal ein Update: Samstag war Freiflugtag.Romy hat als erstes den Ausflug gewagt und ist erstmal hier und da dagegen gescheppert. Aber sie hat den Dreh dann schnell raubekommen. Pallido hat sich nicht getraut, obwohl Romy ein paarmal wieder bei Käfig war oder ihn gerufen hat.

    Ich musste noch was am Käfig machen, und da das Dach auf war ist Pallido dan rausgeflüchtet. Er hat sich schön an seine Dame geheftet und die beiden haben dann einträchtig eine Weile auf dem Rollo gesessen.

    Sie haben erstmal das gemacht., was sie im Käfig auch machen: Rumsitzen. Denn Spieen tun sie kaum, sie interessiert weder die Bucheneinstreu, die Wellpapp-Knabberscheukel oder sonstwas. Nach unserem Eindruck sind sie ziemlich traumatisiert vom Umzug. Wir haben ja festgestellt, dass die beiden schon über halbes Jahr alt sind und nicht nur ca. 2 Monate.
    Ich vermute, sie sind daher schon ziemlich auf ihren Schwarm geprägt, der in der Voliere beim Züchter war.
    Ich denke, wenn unsere Ferien-Vogelsitter einverstanden sind, werden wir uns nich zwei zulegen, wenn die Milben, die sie haben, weg sind.
    Für eure Wellis ist das gerad eine anstrengende Zeit. Viel neues. Abwarten und Geduld :)
    2 weitere Wellis finde ich klasse, zu viert sind sie oft viel mutiger und ein Minischwarm ist viel interessanter zu beobachten.
    ...einen lieben Gruß von Wiki, Lucy, Wolfgang, Horst,Tristan, Kesha & Tschila! :love: (Bobby, Du fehlst. 13.12.14)

    Buntfeder.de Mein kleiner Webshop für Welli & Co.
    Ja, sehr anstrengend. Seit der TA da war, sind wir wieder fast bei Null. Die Wellis sind scheu und flattern rum, sobald man z.B. was aufhängt im Käfig. rausfliegen wollen sie immer noch nicht und Sonntag ist die zweite Runde Spot-On-Therapie angesagt.

    Für Anfänger-Welli "Eltern" schon ne harte Nummer., die die Lütten natürlich erst recht. Wir haben schon überlegt, ob sie beim Züchter nicht wieder besser aufgehoben wären. Mal schauen. Wenn wir aus Gründen der Urlaubs-WeS-Siter nicht vier haben können, müssen wir darüber nochmal ernsthaft nachdenken. Ursprünglich sollten sie ja für die Zucht genommen werden, dürften dann also wieder im Schwarm un der Voliere leben..

    Aber noch ist ja nicht aller Tage Abend.. :)
    Ja, das Gefangenwerden, das wirft das Vertrauen wieder zurück, leider, aber es ist ja auch ein Ende in Sicht, so dass ihr wieder mit dem Vertrauen aufbauen anfangen könnt. Aber wenn sie schon mal rausdürfen, ist das doch ein guter Anfang. Kannst du außen am Käfig ein paar Zweige usw. anbringen? Das motiviert vielleicht auch etwas mehr zum Knabbern und Turnen. Auch ein Vogelbaum mit Spiel- und Klettermöglichkeiten direkt vorm Käfig wird irgendwann ihr Interesse wecken.

    Und wie gesagt, zu viert haben sie sicher auch mehr Spaß. Hat dieser Züchter, wo ihr sie her habt, noch ein Pärchen zur Abgabe? Dann kennen sie sich schon.

    Ob die Urlaubsbetreuung zwei oder vier Wellis Futter in den Napf tut, ist ja auch egal. Für die Racker ist es eh besser, wenn sie bei euch in der Wohnung bleiben und die Fütterperson bei euch vorbei kommt.
    Stolze Vogelmama von Gandalf und Pieti und Jesco und Luna
    Es ist doch nicht zwingend gesagt dass sie beim Züchter besser aufgehoben sind. Klar in der Eingewöhnungszeit einfangen ist nicht grade das beste aber es ist zu ihrem wohl. Leg ihnen einfach nach dem einfangen eine hirse hin, als friedensangebot sozusagen :)
    Sie werden sich von dem schock auch wieder erholen. Rückschläge hatten wir alle mal. Lass den kopf also nicht hängen :)
    Wenn sie milbenfrei sind kannst du aufstocken glaub mir sie werden zu 4t mehr auftauen.
    Falls du beim selben züchter holen solltest, würde ich sie direkt beim ta auf milben untersuchen lassen.
    liebe Grüße an Patenfederchen Pauli und Hansi.



    Also weggeben werden wir sie nicht. Ob wir noch zwei holen, muss ich intern noch klären :). Wenn, dann wohl nicht mehr bei diesem Züchter. um 50 € pro Vogel und dann noch mal zwingend TA, da gehen wir lieber woanders hin.

    Bislang konnten wir sie mit diversen Schmankerln nicht beeindrucken, die interessieren sich nicht für Obst, Grünfutter, Möhrengrün oder Silberhirse. Rote Hirse mörgen sie, aber die liegt auch erstmal länger rum, bevor sie drangehen. Ihre Schaukeln usw. sind auch nicht so interessant, wie es scheint. Zweige konnte ich noch keine Auftreiben. Romy macht immerhin wieder Ausflüge nach draußen, Pallido nur selten.

    Ich bin gerade nicht sicher, ob das Milbenpräparat (Frontline/Fipronil, Spot-On) so gut anschlägt. Romy kratzt sich immer noch. Heute abend kommt die zweite Behandlung, ich hoffe, die hilft dann mehr. Ist ja doch echt Stress für die Wellis. Viele Grüsse!.Nico