Fachartikel blaue Färbung

    Fachartikel blaue Färbung

    Huhu

    Ich sitze hier so gemütlich und lese meine Zeitschrift, da gucken mich zwei Wellis an :)
    Ein kurzer Bericht über blaue Federn. Vllt interessiert er den einen oder anderen von euch. Daher hab ich den Bericht abfotografiert.

    Quelle: Spektrum der Wissenschaft 2/18 - von grün zu blau: Wellensittichfärbung entschlüsselt

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    Moin Moin und liebe Grüße,
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    Vielen Dank für das Einstellen des Artikels.

    Schade ist allerdings, dass man an den Forschungsartikel im Original so schlecht ran kommt.

    Bemerkung:
    Die im Artikel genannten Ergebnisse klingen erstmal ganz nett, sind aber (zumindest mit den mir vorliegenden Informationen) fast unbrauchbar.
    Ich weiß nicht ob es den Forschern bei Ihrer Untersuchung bewusst war, aber es gibt (zumindest nach aktueller Definition) 2 Blau-Mutationen beim WS.
    Und hier gibt es das "Problem", dass diese beiden Blau-Mutationen in Kombination gelbgesichtige Junge bringen.
    Die oben genannte Erklärung würde dann nur funktionieren, wenn es noch neben Arginin und Tryptophan einen dritten Kandidaten gibt, der das gleiche bewirkt wie Tryptophan.
    Hallo,

    ja, ich hatte dem Originalartikel hier vorgestellt.

    Interessante Frage von parblue. Die Studie hat keinen Hinweis auf eine dritte Mutation gegeben, aber die Autoren sagen nicht, ob Gelbgesichter Teil der Studie waren.

    Ich selbst habe ein Australisches Gelbgesicht, aber Susie hat ja "drunter" blaue Federn, also die Tryptophan-Mutation. Das AGG ist genetisch nicht geklärt, aber ich vermute, dass es sich entweder um eine Gen-Verdopplung des MuPKS Gens handelt, so dass AGG zwei davon haben (eins Wildtyp und eins mutiert), oder ein anderes Gen auch die gelbe Farbe machen kann.

    LG,
    Hydrangea.
    Ich finde das auch sehr interessant, auch wenn ich kein Biologe oder Biochemiker bin, denn wir haben ja auch einen blau weissen Schatz mit gelbem Gesicht. Aber schreibt doch einfach mal die Autorin an und fragt danach, denn einfach gesagt kann dann ja da etwas nicht stimmen, sonst könnten blau gefiederte Wellensittiche niemals gelbe Gesichter haben(einfach ausgedrückt).

    Gruß

    Thomas



    Grüße von den 11 rheinhessischen Flauschpopos und den zwei Federlosen. Mia (R.I.P. 05.08.16), Susi (R.I.P. 11.09.17) im Herzen

    - Grüße an mein Paten - Spakki Hubertus -

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    Hydrangea schrieb:


    ...aber die Autoren sagen nicht, ob Gelbgesichter Teil der Studie waren.

    Mit den Gelbgesicht-Mutationen hätte ich ja kein Problem, weil sie eben nicht Bestandteil der Studie waren.

    Mein "Problem" ist, es gibt ZWEI Blaumutationen, aber es wurde nur EINE Veränderung des Arginin gefunden, die zu weißgesichtig-blauen WS führt.
    Wurden beide Blaumutationen berücksichtigt?

    Möglichkeit 1:
    Sollte BEIDE darunter gewesen sein, hätten die Forscher dementsprechend ZWEI unterschiedliche Veränderungen des Arginin finden müssen, die aber beide den gleichen Effekt haben.

    Möglichkeit 2:
    Sollte tatsächlich nur eine der beiden Blaumutationen in der Studie berücksichtigt worden sein, fehlen die Ergebnisse bzgl. der 2. Blaumutation.

    Bemerkung:
    Beim WS gibt es 5 Allele, die für die grüne bzw. blaue Färbung inkl. der Gelbgesichter verantwortlich sind. Darunter das Allel für die Wildfarbe, also Grün.
    Lange Zeit glaubte man es gibt 1 Blaumutation und 3 Gelbgesichtmutationen (EGG1, EGG2 und AGG). Größtenteils wird dies immer noch verbreitet.
    Mittlerweile ist klar, dass es 2 Blaumutationen (Blau1, Blau2) und 2 Gelbgesichtmutationen (EGG und AGG) gibt.

    Die ehemaligen Gelbgesichter EGG1 gibt es so nicht. Die sind in der Tat eine 2. Blaumutation. Warum sonst sollten denn sonst doppelfaktorige EGG1 weißgesichtig sein?
    Die einfaktorigen EGG1 sind nichts anderes "heterozygote Blaue" (ein Allel Blau 1 und ein Allel Blau2), als Cremegesichter (Creamface) im englischsprachigen Raum bezeichnet.
    Warum die Kombination von Blau1 und Blau2 nun ein cremegelbes Gesicht hat? - Warum nicht! Man schaue sich z.Bsp. an was passiert wenn man einen wildfarbigen WS mit einem komplett gelben df Spangle verpaart. Das Ergebnis ähnelt nicht im geringsten einem der Elternteile.