Gehirnerschütterung :(

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    Vitamin B12 geben. Natürlich in der richtigen Dosierung. Ich habe zuhause immer Vitamin B12-Tropfen für Menschen, davon gebe ich einen Tropfen auf 100 ml Wasser. Also gut verdünnt muss es sein, wenn es sich um Vitamine für Menschen handelt.

    Ansonsten ein Vitamin-B-Komplex für Vögel geben z.B. von Nekton oder irgendein Vitamin-Präparat für Vögel, wo gut Vitamin B darin enthalten ist.

    Kein Rotlicht!

    Vorsichtig was das Fressen betrifft, manche Vögel haben solche neurologischen Probleme, dass sie sich verschlucken, man gibt am besten an dem Tag erst mal kaum etwas.

    Abdunkeln und in Ruhe lassen, aber trotzdem regelmäßig nachschauen.

    Ich habe für solche Fälle außerdem Traumeel im Haus. Das sind Tabletten, die man in Wasser auflöst und dem Wellensittich gibt. Gibt es auch als Injektionspackung mit 10 Ampullen. Da entnehme ich immer einen Tropfen aus der Ampulle und gebe das dem Wellensittich pur oder 5 Tropfen in ein kleines Trinkgefäß.

    Für Notfälle wären Resuce-Tropfen auch nützlich, damit es keinen Schock gibt und um den Überlebenswillen des Wellensittichs zu stärken. Entweder 1 Tropfen pur in den Schnabel oder die Füßchen damit einreiben.



    Diese Maßnahmen, die ich erwähnt habe, wendet man direkt im Anschluss an den Unfall an bzw. wenn der Wellensittich noch einigermaßen agil ist oder am nächsten Tag und die darauffolgenden Tage. Wenn er schäft, würde ich ihn auch schlafen lassen. Er braucht nach so einem Unfall wirklich Ruhe und sollte auch nicht unnötig geweckt werden.

    Das Problem werden die inneren Blutungen sein. Wie die sich auswirken, weiß man vorher nicht. Bei meinem Simon zeigten sich die neurologischen Probleme (fiel manchmal plötzlich von der Stange, hatte Zuckungen, im Kreis-Drehen etc.). erst nach einigen Tage, der Tag, an dem er vor die Scheibe geknallt ist, ging es noch einigermaßen. Er ist übrigens beim Tierarzt vor die Scheibe geknallt, weil er entwischt ist. Er hat aber keine weiteren Schäden davon getragen und ist wieder voll genesen).

    Ich drücke die Daumen, dass alles gut wird.
    Liebe Grüße - Siggi
    sowie die Schmachtperlen Olli (5) und Taifun (3). Im Herzen: alle meine ehemaligen Wellis (siehe Profil)

    Sittiche.de - Wellensittich ABC
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    Du solltest dem verunglückten Wellensittich unbedingt Ruhe geben.

    Setz ihn nach Möglichkeit allein oder dunkle den Käfig soweit ab (aber nicht vollständig), dass er Ruhe findet.

    Kein Rotlicht !! Aber er sollte warm stehen !! 22°C bis 25°C etwa !!

    Nach solch einem Unfall kannst Du nicht mehr für ihn tun.

    Der Tierarzt wird Dir auch kaum helfen können. Wie auch, in Anbetracht der Kleinheit des Tieres.

    Da ist selbst die heutige Veterinärmedizin an ihren Grenzen angekommen.

    Wenn der Vogel wieder frißt, kannst Du hoffen und weiter ihn beobachten.

    Mit einigem Glück wird er wieder - wenn nicht, wirst Du die Situation akzeptieren müssen, so wie sie ist.

    Dann solltest Du, je nach Gesundheitszustand des verunfallten Wellensittichs, eine Entscheidung im Sinne des Vogels treffen.

    Ich drücke Dir die Daumen dafür, dass es gut ausgehen möge.

    Mit besten Grüßen
    gregor443 (sucht mich bei Google)
    Wissenschaft ist - Was Wissen schafft!

    "Nichts in der Biologie macht Sinn außer im Licht der Evolution!" T.D.

    "Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher." A.E.
    Ach du Schreck. Ich wünsche der kleinen Maus gute Besserung, ich hoffe sie wird wieder gesund.

    ​Ich würde dein Welli nicht separieren, dass kann mehr stressen als der Partner. Ganz viel Ruhe ist auf jeden Fall wichtig. Kein grelles Licht, kein Rotlicht. Und beobachte ihn so viel es geht.

    ​Mein Klari ist einmal gegen die Scheibe geflogen und glaub mir, da ist mir das Herz in die Hose gerutscht. Ihm geht es mittlerweile wieder prächtig und das ganze ist 3 Jahre her. Ich hoffe das muntert dich ein bisschen auf.
    Grüße an meine Patenengel Kiwi, Hope, Susi, Mika, Alexandria und Hugo

    Im Herzen Spencer :love:

    Meine 8 Engel

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    Unser Modi Team steht euch bei Problemen, Unstimmigkeiten usw. gerne helfend zur Verfügung. Persönliche Kontaktaufnahme über Konversation an den Modi eures Vertrauens.
    Hier sind auch alle Daumen fest gedrückt. Habe selbst einen Vögelchen durch solchen Unfall verloren. Meiner hat sich aber nach dem Unfall kaum gerührt, denke er war schlimmer drann, als Deiner. Wir wollen mal stark hoffen, dass es gut ausgeht. Gute Tipps hast Du schon bekommen, viel Glück für die Kleine.




    Liebe Grüße
    Janka

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Lijana“ ()

    Wie geht es dem Welli denn heute?
    Es grüßt euch euere Modi Pollux (Birgit) und die Federbällchen Bella, Janosch, Merlin, Hübi, Snowy, Samu und Sunny.

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    Luna geht es an sich besser - ihr linkes Auge ist wieder offen :) Allerdings mach ich mir nach wie vor Sorgen, wegen dem Essen... nachdem sie gestern per Kropfsonde Brei vom Arzt bekommen hat, habe ich sie heute früh und vor einer Stunde "gefüttert"... gerade mal 1ml Brei insgesamt und davon noch lange nicht alles in ihr drin..Klar gefällt ihr das nicht, aber sie kann halt eigenständig noch nichts essen.:/ Außerdem habe ich ihr einen Brei mit Apfel, Banane, Karotte, Eifutter und Wasser gemixt, den hab ich jetzt überall in Schüsselchen und Näpfchen plaziert, hat sie bisher aber nicht angerührt.
    Wenn hier also jemand Tipps hat, wie ich den Handaufzuchtbrei am besten in sie rein bekomme, wär ich wirklich sehr denkbar. Also ganz sorgenfrei bin ich noch nicht :(
    Hm, schwierig. Einerseits schön, dass es ihr besser geht. Andererseits blöd, wenn sie nicht selber frisst. Gibst du den Brei mit einer Spritze? Da könntest du ihn tropfenweise in den Schnabel geben und hoffen, dass sie es schluckt.
    Wenn es gar nicht anders geht, würde ich sie heute (und wenn es sein muss, auch die nächsten Tage täglich) wieder zum TA bringen, damit er sie per Kropfsonde füttert. Da ist der Brei dann auf jeden Fall in ihr drin. Ich hatte das einmal mit Janosch. Ihn brachte ich 10 Tage jeden Tag zum TA, damit er sein Essen bekommt. Allerdings hatte er keine Gehirnerschütterung.
    Ich drücke die Daumen, dass bald alles wieder gut ist.
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    Pollux schrieb:

    Gibst du den Brei mit einer Spritze? Da könntest du ihn tropfenweise in den Schnabel geben und hoffen, dass sie es schluckt.


    Nunja, ich versuche es. Sie trinkt eigenständig und sie würde das mit Sicherheit auch selber essen, aber sie hat irgendwie Angst davor. Den Brei gebe ich ihr mit einer Spritze, allerdings klappt das nicht so wahnsinnig gut. Vielleicht, weil ich mich auch nicht trau, sie gescheit anzupacken.. das muss ich wohl noch üben.
    Das ist wirklich schwierig, ich würde es ihr Tröpfchenweise geben so wie bei Medizin und hoffen das sie es schluckt, falls das gar nicht geht, hilft nur die Kropfsonde das sollte allerdings der TA machen.

    Edit: Da war ich wohl zu langsam mit der Antwort.
    Es grüßen euch 26 Scheißerchen und deren Hausangestellte Dienerin.  :D
    Knuddler an meine Süßen Paten. <3
    (RIP, Yeti und Maja meine kleinen Engel, immer im Herzen)


    Hanni96 schrieb:

    Sie trinkt eigenständig und sie würde das mit Sicherheit auch selber essen, aber sie hat irgendwie Angst davor.

    Hat sie vielleicht noch eine (andere) Verletzung außer der Gehirnerschütterung?

    Ich glaube, ich würde sie tatsächlich vom TA per Kropfsonde ernähren lassen. Den Fixiergriff zu beherrschen dauert meist einige Zeit. Ansonsten kann ich dir zum Halten noch folgenden Tipp geben: Du kannst sie an den Backenknochen wirklich richtig fest festhalten. Das macht ihr nichts. Nur solltest du die Luftröhre vorne nicht abquetschen. Aber die Backenknochen an sich halten es gut aus, wenn du sie dort gut festhältst. Bei Bella habe ich gute Erfahrungen gemacht, indem ich ihren Bauch und Rücken in ein Tuch gewickelt habe (der Kopf oben schaute raus). Da konnte sie weder Flügel noch Füße bewegen. Allerdings musste ich auch einige Tage mit ihr üben, bis es wirklich richtig gut geklappt hat. Da wäre mir im Fall des Futterverweigerns die Zeit zu lange. Deshalb würde ich die tierärztliche Variante vorziehen.
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    Neben der Gehirnerschütterung ist es nur noch die Lähmung vom Schnabel, die meines Erachtens gaanz langsam auch besser wird (zumindest kriegt sie hier und da ein Körnchen ab von der Hirse, gestern hat sie das nicht geschafft). Ich werde es auf alle Fälle mal ausprobieren... hatte sie vorhin nur in ein Handtuch gesetzt und versucht festzuhalten, aber da hat sie sich gewehrt und nur hin und wieder geschluckt. Ansonsten werde ich wohl wieder zum TA fahren... danke für eure Tipps :)
    Der TA hat doch festgestellt, dass der "Unterkiefer" "verrutscht" ist.....da würde ich am Kopf gar nicht so viel rum manipuleren... Das ist doch bestimmt schmerzhaft...
    Du kannst Dir vom Tierarzt das mit der Kropfsonde auch zeigen lassen.
    Das halte ich ehrlich gesagt für stressfreier, als ständig zu versuchen was mit der Spritze schnabulös in den Welli zu kriegen.

    Viele Grüße, Cockatoo

    These: Wellis sind fliegende Nagetiere. Sie machen nichts kaputt, sondern prüfen lediglich das Material auf Tauglichkeit: Schnabel/Krallen schärfen, Fressbarkeit, Höhlenbau.

    Ein Glück, dass die Kleine schlucken kann, denn nicht selten ist bei so einem Unfall auch noch der Schluckreflex beschädigt. Mein Bambi konnte später auch schlucken aber direkt nach dem Unfall hat er sich Stundelang nicht bewegt. Mir wurde ebenso geraten, kein Transport, Wärme, das Zimmer oder Käfig etwas abdunkeln, Vit.B und das wichtigste - Ruhe.
    Schwierig ist, das Deine Kleine nicht selbst essen kann.
    Bitte das Brei mit der Spritze immer von IHRE linke Seite eingeben, sonst kann sie sich schnell verschlucken.
    Und...sie darf kein Stress haben!
    Wir drücken alle Daumen und Krallen das sie es schafft.




    Liebe Grüße
    Janka
    Ich habe dir ja schon eingie Tipps gegeben. Das liegt dann bei dir, ob du diese teils anwendest, damit es schneller aufwärts geht.

    Hat der Tierarzt denn auch was gegen die Schmerzen dir mitgegeben? Alleine schon wegen der Schmerzen kann es sein, dass der Vogel appetitlos ist.
    Liebe Grüße - Siggi
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