Würgen, Kropfentzündung, Gewichtsverlust bin nervlich am Ende

  • Hallo ihr Lieben,


    ich habe mich nun auch entschlossen mich hier anzumelden und nach eurem Rat zu fragen, ich brauche eure Hilfe bin schon ganz Vezweifelt! :(
    Es geht um meinen männlichen Welli Capkin (2,5 Jahre alt), ich habe Silvester rum beobachtet das er hin und wieder würgt. Zumindest macht er die würge Bewegung, einmal habe ich ihn gesehen wie er Körner hochgewürgt hat. Ich bin mit ihm und seiner Partnerin sofort am 03.01. zu einer Vogelklinik gefahren. Es wurde ein Kopfabstrich gemacht,Gewicht gewogen sowie sein Kot vor Ort mit einem Mikroskop untersucht. Der Kot war unauffällig, kein Anzeichen auf Megabakterien. Beim Kopfabstrich wurde festgestellt das mein kleiner an einer Kropfentzündung leidet.Trichomonaden wurden auch keine gefunden. Allerdings hat sie jede menge Hefepilze festgestellt was wohl die Kropfentzündung auslöst. Ich bekam darauf hin Nystatin Albrecht mit der Anweisung fürs Trinkwasserr oder direkt zweimal am Tag in den Schnabel.Ich sollte das 10 Tage lang konsequent durchziehen, falls es nicht besser wird sollte ich wieder kommen, dann würde sie ihn röntgen. Leider sind meine zwei überhaupt nicht handzahm, weswegen es immer eine Qual ist den kleinen einzufangen und ihm das Zeug in den Schnabel zu spritzen. Da er so gut wie fast garnichts trinkt, wäre die Lösung mit dem Trinkwasser nicht effektiv. Nun gut wir haben diese Prozedur jetzt 9 Tage jeden Tag wiederholt. Die ersten Tage war er sehr ruhig, keine zwitschern, entweder er war am Futternapf oder hat geschlafen. Erst die letzten 2-3 Tage war er wieder etwas besser drauf, er hat gezwitschert ist wieder geflogen und stand hin und wieder auf einem Bein. Allerdings was wir sorgen gemacht hat, das würgen wurde nicht besser und auch sonst war er nur noch am fressen, ich hab ihm öfter Kolbenhirse hingehängt, der hat sich wie verrückt drauf geschmissen und hat extrem Hastig und schnell gegessen. Er war ständig am Futternapf, ich meine er hat gefressen dann ist er wegeflogen,hat sein gefieder geputzt und 10 Minuten späten stand er wieder am Futternapf... Ich versuchte ihm weiches Futter anzubieten, gekochtes reis oder gekochte Nudeln, die essen die beiden nicht, weil sie es wahrscheinlich nicht kennen. Hab im Internet etwas recherchiert und herausgefunden das dieses Fressverhalten und gleichzeitig würgen oft Symptome von Megabakterien sind. Hab bei der Vogelklinik angerufen und ihr genauso alle Beobachtungen erzählt, Sie meinten ich solle wieder kommen. Hab die zwei wieder eingepackt und bin gestern hingefahren. Wieder Kot untersucht und Kopfabstrich gemacht, selbe Ergebniss wie letztes mal. Wieder keine Megabakterien, die Kropfentzündung ist noch da , ganz leicht besser geworden aber immernoch gereizt. Hefepilze finden sich auch immernoch genug meinte sie. Zwar nicht soviel wie letztes mal,aber trotzdem noch genug. In dem Transportkäfig hatte ich eine Zeitung eingelegt um frischen Kot ihr dann vorzuzeigen. Dabei haben wir in der Klinik gesehen, das er einen großen Harn drang wohl hatte und eine kleine Pfütze hinterlassen hat. Die Ärztin meinte das dies auf Nieren hindeuten könnte oder aber auch der kleine das aus Aufregung gemacht hat.Für die kleinen war das ja Stress pur, kleiner Käfig und handzahm sind sie sowieso nicht.Außerdem wurde festgestellt das mein kleiner 9 Tagen ganze 2 Gramm verloren hat. Sie wog das letzte mal 36 gramm, jetzt nur noch 34 gramm! Die Ärztin meinte das dies schon für einen Welli viel sei;( .
    Die Ärztin hat vorgeschlagen das ich sie stationär bei ihr lasse, sie wolle ihn beobachten sowie röntgen. Heute bekam ich einen Anruf von ihr um die Ergebnisse der Röntgen Untersuchung zu besprechen. Sie sagte auf den Bildern ist zu sehen das seine Schildrüse vergößert sei, aber auch seine Niere. Sie meinte am Telefon das sie weiterhin das Problem an der Niere vermutet. Sie würde dem kleinen jetzt eine Fusion/Serum?? zum Spülen der Nieren geben und ihn über das Wochenende noch behalten. Nystatin wird dem kleinen weiterhin gegen Hefepilze verabreicht. Sie hatte mich am Telefon gefragt ob dem kleinen Blut abgenommen werden kann, sie hat mich auch auf die Risiken aufmerksam gemacht. Ich habe es abgelehnt, der ist so schon geschwächt durch sein Immunsystem ich will das nicht riskieren. Ebenso wurde wieder heute Morgen der Kot untersucht und wieder keine Megabakterien festgestellt. Sie meinte das sie das definitiv ausschließen kann. Außerdem hat sie mich gefragt ob er manchmal beim würgen komische kurze Laute von sich gibt, ich bejahte (das habe ich in letzter Zeit öfter beobachtet). Sie meinte das dies ein Anzeichen für Atemprobleme sind. Ansonsten meinte sie noch, das es dem kleinen jetzt im Moment gut geht und er fleißig seine Partnerin füttert. Ehrlich gesagt bin ich mit meinen Nerven am Ende, ich stehe oft vor dem Spiegel und bin den Tränen nah ;( Ich will nicht das er so stirbt, er ist doch erst 2,5 Jahre!Noch vor 3 Wochen war alles in Ordnung, er war voller Lebensfreude, hat mit seiner Partnerin gespielt, den ganzen Tag gezwitschert und und und... Ich bin so verzweifelt, hat jemand ähnliche Erfahrung und Tipps für mich?

  • Hallo Koray, Dein Capkin macht ja einiges durch zur Zeit, kein Wunder, dass Du da sehr traurig bist.
    Medizinisch kann ich das Ganze nicht beurteilen, aber es hört sich für mich so an, als ob Dein Tierarzt sich alle Mühe gibt, Deinem Welli zu helfen. Das ist schon mal sehr viel wert, mehr kannst Du leider nicht machen.
    Ich wünsche Euch alles Gute!!!

  • Also ich Glaube Du hast alles richtig gemacht und warst beim TA.
    Ich würde nicht so spät Abends nicht mehr z.b Kolbenhirse geben (spätes Essen schlechter Schlafen).
    Habe auch einen Vogel der mal spukt in der Nacht, der sich einfach überfrisst.
    (TK und Labor sagen alles OK )
    Ich gebe meinen Vögel immer Tee so wie ich in auch trinke mit 1:1 Wasser!
    (Kamillentee, Thymiantee)
    Schau mal hier http://www.sittiche.de/ernaehrung5_4.htm


    LG

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