Das Hirtentäschelkraut

  • Das Hirtentäschelkraut


    Lateinischer Name : :)
    Capsella bursa – pastoris


    Familie : :)
    Kreuzblütler (Brassicaceae)


    Merkmale: :)
    Ein bis zweijährige Pflanze mit einer Höhe von 20 bis 40 cm.Tief geschlitzte Grundblätter in einer Rosette knapp über dem Boden und wenige ungeteilte Stängelblätter.
    Kleine weiße Blüten , die einen locleren Blütenstand bilden.


    Blütezeit : :)
    von März bis Oktober


    Blütenfarbe : :)
    Samen in den verschiedensten Reifegraden sind die ganze Zeit über bis November vorhanden.
    Der Name dieser alten Heilpflanze bezieht sich auf die eigenwillig , 3 – eckige ,herzförmige Frucht, die mit der Herzspitze am Stiel sitzt.
    Die herzförmigen Früchte bilden sich , in großer Zahl , am Stängel .Man sollte die „Täschel“ nur sammeln , wenn die Pflanzen kräftig grün oder leicht rötlich überlaufen sind.
    Ist durch seine herzförmigen Schötchen unverwechselbar .


    Vorkommen: :)
    Das Hirtentäschelkraut zählt zu den häufigsten Wildpflanzen der heimischen Flora. Die Stickstoffliebende Art wächst auf Böden aller Art.Vor allem auf Schuttplätzen und Straßenrändern sind sie oft von Pilzen befallen und dann für die Fütterung nicht geeignet.Kommt fast überall an Wegrändern , auf Brach – und Ödland sowie in Gärten und an Feldrändern häufig vor.


    Verwertbare Teile : :)
    Samen mitsamt den Schoten, aber auch die grünen Schoten , in denen sich noch kaum Samen gebildet haben.Eine einzige Pflanze bringt bis zu 75.000 Samen hervor.
    Die ganzen Pflanzen werden gebündelt in die Voliere gehängt oder in Wasser gestellt.


    Wirkstoffe: :)
    An Wirkstoffen enthält das Hirtentäschel vor allem Cholin, Acetylcholin ,Tyramin und Gerbstoffe.


    Vogelarten : :)
    Fast alle Girlitze , der Kanarienvogel eingeschlossen, mögen das Hirtentäschelkraut sehr gerne.Auch die Gimpelartigen sprechen ihm in der Regel gut zu.Ferner sind Prachtfinken , Kardinäle und ihre Verwandten auch Wachteln und andere Hühnervögel sowie Wellensittiche und sogar Großsittiche und Papageien dankbare Abnehmer, wenn manchmal auch erst nach einer Gewöhnungszeit.


    Das Kraut sollte kräftig grün oder leicht rötlich überlaufen sein.










    Päckchen gepackt : :)





    Alexandra

  • Wichtig :
    Man sollte das Hirtentäschelkraut nur sammeln,wenn die Pflanzen kräftig grün oder leicht rötlich überlaufen sind.Manchmal sind sie von Pilzen befallen (weißlicher Belag) und dann für die Fütterung ungeeignet !!


  • Heilwirkung:


    In der Volksheilkunde wird es als blutstillend und verdauungsfördernd geschätzt.
    Die Pflanze wird bei Wunden, Rheuma und Gicht angewendet.






    Liebe Grüße
    Janka