Brauche dringend Hilfe. War das einschläfern richtig? Schuldgefühle!!!

  • Liebe Mitglieder, ich brauche Eure Hilfe. Ich komme momentan nicht klar mit der Situation. Bitte nehmt euch für mich Zeit. Ist langer Text ;(


    Vorgestern musste ich mich von meiner kleinen Lou ca. 2,5 Jahre (Welli) trennen.


    Es hat damit angefangen, dass sie am Samstag, Sonntag&Montag sich erbrochen hatte, ohne Schleim. Dann kam am Sonntag die ganze Zeit ein Atemgeräusch dazu. Egal ob sie geschlafen, gegessen oder sich geputzt hatte. Montag fuhr ich abends zum Tierarzt, sie hatte abends einen Termin frei. Die TÄ hat einen Kropfabstrich gemacht&unter Mikroskop untersucht. Laut TÄ waren da viele Bakterien drin. Dagegen bekam Lou das Medikament, womit die Megas behandelt werden (die orangene Flüssigkeit)&zusätzlich noch Marbocyl. Die TÄ gab ihr auch eine Infusionsspritze&zusätzlich Solidago oral. Ich hab die TÄ gefragt, ob sie im Bereich der Kloake auch untersuchen könnte, weil ich da eine kleine Kugel ertasten konnte. Die TÄ untersuchte Lou mit dem Ultraschall&meinte, dass es nach Flüssigkeit aussieht. Sie bekam dann Dimazon zur Entwässerung.


    Am nächsten Tag sah ich am Futternapf mehrere dunkelrote Flecken. Hab mir die Lou angeguckt und da war auf dem Kopf 2 ganz feine Striche (kaum sichtbar) in dieser Farbe gewesen. Hab mir erst nichts dabei gedacht, dachte eher dass es vllt. von dem orangefarbenen Medikament kommt. Dann haben wir versucht die 2 Medikamente zu verabreichen. Denn sie hat die schweren atemgeräusche gemacht. Dann rief ich trotzdem beim TÄ an. Sie meinte es wäre nicht normal, ich solle heute noch vorbeikommen, könnte Unverträglichkeit sein. Ich konnte aber erst am nächsten Tag, da ich an dem Tag noch arbeiten musste.


    Nächsten Tag beim TA: Dieses mal hat meinen Vogel anderer TA angeschaut (selbe Praxis). Der die Vorgeschichte von Lou wusste. Er guckte sich das an, was vor zwei Tagen gemacht wurde. Er sagte nach dem ersten Blick, dass das AB wohl nicht geholfen hat. Er hörte sie ab&meinte, das Herz ist schon geschwächt. Das sie mit 37 g minus das Gewicht vom knubbel abgemagert sei. Er tastete die Kloakengegend ab&meinte, dass die Flüssigkeit raus ist aber der knubbel noch da ist. Er schaute nochmal mit dem Ultraschall nach&sagte, um richtige Diagnose zu stellen ist ein Röntgen nötig. Habe zugestimmt.


    Verhalten zu Hause: Sie hat gefressen, halt leider nicht viel&musste dann wieder trocken würgen. Die Hirse fraß sie aber gut. Getrunken hat sie auch. Ihr Partner hat sie immernoch gefüttert. Seit dem Samstag bis die Tage beim vkTA hat sie keinen Ton gesungen. Die anderen hatten Freiflug gehabt&sie saß nur im Käfig&war müde&etwas geplustert. Ich hab sie dann auf dem Käfig gesetzt, nach paar Sekunden ging sie wieder in den Käfig rein&die ganze Zeit begleitend von den Atemgeräuschen. Sie hatte auch seit Anfang an, sehr oft Wasser kot gehabt. Zwar nicht immer aber sehr oft. Nach der Nacht konnte ich auf dem Käfigboden, fast doppelt oder dreifach so große Kothäufchen sehen. Selbst nach dem ersten vkTA Besuch, wo sie schon Infusion und andere Medikamente bekommen hatte, hab ich leider keine Besserung gesehen, was mir sehr weh getan hatte). Zurück zum zweiten Tierarztbesuch.


    Der vkTA hat ihr Kontrastmittel oral verabreicht und wir mussten eine Stunde warten. Das war die schlimmste Stunde für uns im Auto mit Tränen. Ich ging nach einer Stunde wieder rein und der Arzt rufte mich auch schon. Ich kam in den Raum wo mir die Röntgenaufnahmen gezeigt wurden und er sagte, er kann leider nichts mehr für die kleine Lou tun, es ist ein Nierentumor der schon etwas Organe verdrängt hat und leicht auf Herz drückt. Für mich ein Schock, ich stand in Tränen. Er fragte ob er die Lou einschläfern soll. Er kann nichts mehr machen. Ich hab schweren Herzens zugestimmt. Ich durfte noch von Ihr alleine Abschied nehmen. Ich kam rein und der vkTA holte die kleine raus. Sie saß da mittelmäßig aufgeplustert schon da. Ich nahm die kleine in die Hand und verabschiedete mich weinend von ihr. Der vkTA kam rein und gab ihr zwei Stiche von einem überdosierten Schlafmittel. Er legte sie mir wieder in die Hand und ich streichelte sie noch sanft und sah zu, wie sie nach paar Sekunden einschlief. Emotional war ich total am Ende. Als sie einschlief nahm der vkTA und hörte das Herz ab und er sagte dass es noch schwächer ist und dass es gleich aufhört zu schlagen. Nach noch nicht mal einer Minute war es vorbei. Ich war am Ende.


    Bin nur am weinen wenn ich dran denke. Jetzt plagen mich Schuldgefühle. Vllt. hätte sie noch ein bisschen gehabt? Vllt. bräuchte sie ein anderes AB was sie vertragen hätte? Ich bin einfach am Ende! Ich denke ich hab damit eine Sünde begangen&meiner kleinen Lou den Tod zugeschrieben! Ich kann nicht mehr ;( bitte helft mir.

    Viele liebe Grüße von
    Kesha (10) ⚜️ Kusja (6) ⚜️ Luna (4) ⚜️ Lucy (6 Wochen)

    Für immer in meinem
    ♥️ Kesha I (2008) ♥️ Pixi (2012) ♥️ Lou (2018)


  • Oje, das ist sehr, sehr traurig, was Du die letzten Tage erleben musstest! ;( Mein Beileid!!! Mach Dir aber bitte keine Vorwürfe! Du hast uns ja den ganzen Verlauf berichtet und man sieht, dass Du immer sofort gehandelt hast und versucht hast, Deiner kleinen Lou zu helfen! Die Diagnose des Arztes war wirklich nicht gut, und Lou ging es ja augenscheinlich die letzten Tage auch sehr schlecht. Wenn ich das so lese, hast Du Lou weitere Qualen erspart, indem Du sie hast erlösen lassen... so traurig das jetzt ist, ich meine, Du hast in ihrem Sinne gehandelt. Versuche aufzuhören, Dir Vorwürfe zu machen........ :troest2:


    Liebe Lou, komm gut an im Hirsehimmel! :abschied:

    Im Herzen: :love: Luca (2005 - 2015) :love: , Floh (- 2017) , Maja (- 2017), Bine (2005 - 2011), Milli (2009 - 2013), Olive (2009 - 2018), Norbert (- 2012), Klößchen (- 2013)//Patenflatschmaus Trillian!

  • Mein Beileid zu deinem Verlust! Es tut mir sehr leid für dich.
    Wenn ich deine Schilderung lese, bin ich mir sicher, dass du gemacht hast, was man nur machen kann, um der Kleinen zu helfen. Aber wenn auch der vk TA zu dem Schluss kam, dass keine Hilfe mehr möglich ist, hast du die richtige Entscheidung getroffen und Lou weitere Schmerzen und weiteres Leid erspart. So schwer es auch ist, Loslassen (können) gehört nun einmal auch zur Wellihaltung dazu.


    Kleine Lou, guten Flug über die Regenbogenbrücke. :abschied:

    Grüße von Olaf und seiner Rasselbande Tweety und Chico (immer in unseren Herzen: Bubi t 2015, Lilli t 2016)



    Das Moderatoren-Team steht euch auch bei Problemen, Unstimmigkeiten, Fragen etc. gerne helfend zur Verfügung. Persönliche Kontaktaufnahme über Konversation an den Moderator eures Vertrauens.

  • Auch ich kann nur sagen, dass du meiner Meinung nach alles richtig gemacht hast und ihr eventuelle Qualen erspart hast - Respekt!
    Du musst dir also keine Vorwürfe machen; du musst es nur verarbeiten. Dafür wünsche ich dir ganz viel Kraft :troest2:


    Kleine Lou, lass es dir gut gehen im Regenbogenland :abschied:


    Für immer in meinem Herzen mein Chico-Baby und mein Butze-Schatz :love:

  • Ich schließe aus Deiner Schilderung, dass die Entscheidung des Einschläferns für Dich zu früh kam. Erst diese Diagnose, die Dich unter Schock gesetzt hat und dann steht da ein TA in der Tür und will eine Entscheidung von Dir...
    Du hattest gar keine Zeit, das alles für Dich in Ruhe zu überdenken und für Dich abzuschließen...und dann die Entscheidung zu treffen.
    Da ist nicht leicht zu verarbeiten...und wird Dich sicher noch lange beschäftigen.
    Mein Tipp für die Zukunft: Erstmal "nein" sagen. Verlange Bedenkzeit (ne Stunde? Zwei? Drei?)
    Denn Du musst selbst innerlich zu dem Schluss kommen, dass diese schwere Entscheidung die letzte (oder im Sinne des Tieres, die beste) Möglichkeit ist.
    Alles andere ist von außen an Dich heran getragen...Du fühltest Dich wahrscheinlich bedrängt und überrannt ....
    Man hat Dich mit dieser Eile für Handlungsunfähig erklärt.
    Lass sowas nicht mehr zu. Es muss immer Deine Entscheidung, nach Abwägung aller Möglichkeiten, sein.


    Mein Beileid zu Deinem Verlust...

  • Also eine Stunde Wartezeit hätte ich schon gehabt, mit dem schlimmsten zu rechnen. Habe es im obigen Text nicht erwähnt, dass er vor dem Röntgen noch sagte, dass er sich auch täuschen kann und es einfach ein verkapseltes Ei sein könnte. Ich hatte mit meinem Partner schon die Stunde Zeit um mit dem schlimmsten rechnen zu müssen.
    Aber ich denke halt dann, dass evtl vllt ein anderes AB evtl gewirkt hätte gegen die Bakterien im Kropf. Aber der vkTA muss es wissen, er würde kein Tier einschläfern lassen nur wegen den Bakterien! Da bin ich mir sicher! Op in ihrem Sinn hätte nichts gebracht an der Niere. Ich wollte halt ihr das Leid auch ersparen. Aber ich denke die ganze Zeit es ist eine Sünde.
    Für mich ist das der beste vkTA. Einfühlsam... verständnisvoll und hilfsbereit. An dem Tag hatte er eigentlich schon um 12 Uhr mittags geschlossen und er hat trotzdem die Patienten weiter genommen. Mir zeigt es, er muss Tiere sehr lieben wenn er weiter arbeitet und den Tieren hilft.

    Viele liebe Grüße von
    Kesha (10) ⚜️ Kusja (6) ⚜️ Luna (4) ⚜️ Lucy (6 Wochen)

    Für immer in meinem
    ♥️ Kesha I (2008) ♥️ Pixi (2012) ♥️ Lou (2018)


  • Herzliches Beileid zu eurem Verlust! :(
    Du hast das Richtige getan und ihr viel Leid und Schmerzen erspart!
    Nierentumore sind nicht heilbar.
    Ich hatte auch schon eine Welli mit diesem bösen Tumor und ich mache mir heute Vorwürfe, daß ich ihn nicht habe einschläfern lassen, als es Zeit war. Ich hätte ihm damit geholfen.
    Er konnte zum Schluß sein Beinchen nicht mehr bewegen, weil der Tumor auf den Nerv gedrückt hat.

  • Ein guter ta weiß normalerweise, ob es Sinn macht andere Medikamente zu versuchen.
    Und selbst wenn es ein anderes Medikament gegen die Bakterien gegeben hätte, das war ja nicht das einzige Problem, so wie ich das herauslese.


    Wenn du dich bei deinem ta gut aufgehoben fühlst, dann darfst du ihm in so einer situation auch vertrauen.


    Es ist immer eine schwierige Entscheidung, ein geliebtes Tier gehen zu lassen. Eine die ich so zum glück noch nicht treffen müsste und daher nicht so genau nachempfinden kann, was in dir vorgeht.


    Was ich sicher sagen kann: du brauchst dir keine Vorwürfe machen.

    LG von Rebecca und ihren Wellis.


    ~~~~~~~~~~~~~~~~~


    Unser Modi Team steht euch gerne auch helfend zur Verfügung.
    Persönliche Kontaktaufnahme über Konversation an den Modi eures Vertrauens

  • Wenn Du von "Sünde" sprichst, meinst Du das dann religiös? Das kann ich nicht beurteilen. Aber, wie Cockatoo schon sagte, niemand muss ein Tier einschläfern, wenn er nicht will. Aber wie sieht die Alternative aus? Sich in den Tod quälen, ist schrecklich und bei Tieren nicht nötig, da das Einschläfern in hoffnungslosen Fällen erlaubt ist.
    Ein Tierarzt ist kein Hellseher, er entscheidet nach bestem Wissen und Gewissen und gibt dann eine Empfehlung. Darauf hast Du vertraut und das ist richtig so. Mehr kann man nicht von sich selbst verlangen.
    Ich hätte mich genauso entschieden.

    Es grüßen


    Nemo, Lumpi, Dorie, Polly und Monika


    Sowie all die lieben Engel-Wellis

  • Vielen vielen Dank für die vielen Beiträge. Das hilft mir etwas bei der Verarbeitung.
    Gut. Er hat sie abgehört und sagte das Herz schlägt schwach. Denke nicht, dass das mit der Entzündung im Kropf zu tun hat, sondern an dem Tumor lag.

    Viele liebe Grüße von
    Kesha (10) ⚜️ Kusja (6) ⚜️ Luna (4) ⚜️ Lucy (6 Wochen)

    Für immer in meinem
    ♥️ Kesha I (2008) ♥️ Pixi (2012) ♥️ Lou (2018)


  • Auch ich kann mich den anderen nur anschließen! Du hast das einzig richtige getan und die kleine Lou vor weiterer Qual erlöst. Zum Glück kann man das bei Tieren.
    Ich habe vor Jahren auch schon zweimal diese böse Entscheidung treffen müssen (Katze und später Hund). Es braucht seine Zeit, bis man die Entscheidung nicht mehr hinterfragt. Vertrau auf den Tierarzt, er hätte sie nicht eingeschläfert, wenn er noch eine Chance gesehen hätte!!
    Nimm dir die Zeit zu trauern...


    Lou komm gut in den Hirsehimmel!

  • Mein herzliches Beileid zu dem Verlust deiner geliebten kleinen Lou.


    Ich weiß, es ist immer schwer loszulassen, aber wie alle anderen schon vor geschrieben haben, was wäre die Alternative? Sich in den Tod quälen? Dann doch die mMn humanere Methode des Einschläferns, um dem Tier weitere Qualen zu ersparen.
    Mach dir bitte keine Vorwürfe, du hast der kleinen Lou weitere Qualen erspart.


    Alles Gute und dir kleine Lou, kommt gut über die Regenbogenbrücke ins Hirseland :abschied:

    Unsere Racker:
    Nymphenhennen Jona, Finchen und Trixi, Nymphenhähne Fipsi und Flocke, Wellidame Puki und Welliherr Pinky :love:

  • Danke für die lieben Kommentare für die kleine Lou.


    Wann sollte ich einen anderen Welli denn zulegen?
    Habe jetzt noch 3 da. Von einem ist halt die Partnerin weg.
    ich hab sonst das Gefühl, dass ich die kleine Lou einfach ersetze.

    Viele liebe Grüße von
    Kesha (10) ⚜️ Kusja (6) ⚜️ Luna (4) ⚜️ Lucy (6 Wochen)

    Für immer in meinem
    ♥️ Kesha I (2008) ♥️ Pixi (2012) ♥️ Lou (2018)


  • Erstmal mein Beileid. Wie die anderen schon schrieben, mach dir keine Vorwürfe. Ein Nierentumor ist nicht heilbar. Im Endstadium macht er auch Schmerzen, die man nicht so einfach mit Schmerzmitteln beseitigen kann, da das auch über die Niere abgebaut wird und diese dann noch mehr schädigt. Du hast die richtige Entscheidung getroffen auch wenn du dazu gedrängt wurdest.


    Zu dem Problem eine neue Henne dazuzunehmen würde ich sagen, sieh dich um und wenn du eine findest die dir gefällt, nimm sie. Für deinen Welli ist es sicher schön eine neue Freundin da zu haben. Ob sie dann ein Paar werden ist nicht klar aber dein verbliebener Welli hat dann Gesellschaft wenn die anderen beiden mit sich beschäftigt sind.
    Ich würde mir keine Sorgen darüber machen, das du Lou ersetzt. In deinem Herzen hat sie für immer einen Platz und den kann kein anderer Vogel einnehmen. Du wirst aber auch die neue Dame gern haben und ihr einen Platz in deinem Herzen geben.


    Liebe Grüße


    Matze

    täglich einen Kuß an meine Patenwellis Horst (Mondenkind) :bestfriend: Bollo und Krümel immer in meinem Herzen.


    Man kann nichts in die Tiere hineinprügeln, aber man kann manches aus ihnen herausstreicheln. (Astrid Lindgren)

  • Ich kann nur sagen: Respekt!
    Eine Entscheidung im Sinne des Tieres zu treffen ist wahrlich nicht immer leicht, schon gar nicht in solch einer Situation, in der du dich befunden hast. Wir, die wahren Tierfreunde, lieben unsere Schätze über alles, wünschen ihnen nur das Beste und tun sehr viel dafür.
    Leider können wir nicht immer helfen und das Loslassen fällt uns sehr oft sehr schwer, aber die Liebe zum Tier zeigt sich eben auch besonders in solchen Situationen, in denen entschieden werden muss.
    Du hast deinem Kameraden großes Leid erspart und ihm bzw. ihr den letzten, wahren Dienst erwiesen. Du warst bei ihr und ich bin mir sicher, dass sie deine Liebe ganz sicher gespürt hat.
    Noch einmal: Respekt!


    Komm gut über die Regenbogenbrücke, kleine Lou... ;(



    LG aus DD.

    Was nützt es dem Menschen, wenn er Lesen und Schreiben gelernt hat, aber das Denken den anderen überlässt?

  • Liebe Irina,


    diese Entscheidung hat dich viel Kraft gekostet, das zeigt aber auch wie lieb du deine Vögel hast.
    Ich würde ja gerne sagen, nimm es nicht so schwer, aber es ist doch gut, daß du Tiere nicht als Wegwerfware und dich nicht als Herrin über Leben und Tod siehst. In freier Wildbahn werden kranke und verletzte Tiere Beute von Raubtieren (die damit vielleicht ihre Jungtiere füttern) gefressen, das ist bei Heimtieren nicht möglich also müssen wir uns kümmern. Und wenn eine medizinische Behandlung nichts mehr bringt und das Tier nur noch leidet muß man auch mal traurige Entscheidungen treffen :troest2:
    Lou hat ihr Leiden hinter sich und denkt bestimmt liebevoll an dich zurück :)

    Was einen neuen Vogel betrifft, ich würde schon mal anfangen zu suchen, es dauert ja doch meist etwas bis man einen passenden Welli gefunden hat. Ersetzen kannst du Lou sowieso nicht, wer weiß ob sich wieder ein Pärchen bildet. Aber auch nur etwas Gesellschaft zum rumdüsen und Unsinn anstellen wird sicherlich geschätzt.
    Alles Gute

    Liebe Grüße von Claudia und ihren Wellis aus der Villa Sunnebergblick


    Hansi ( seit 9. Dezember 17 bei 'Pips') und Willi seit dem 14. Juli 2016 :erdrück: , Frieda seit dem 24. August :lala: Fritz seit dem 04. Februar 17, Maja seit dem 17. Dezember 17 :love:

    Meine Patenwellis: Robert und Dieter (Candice) :kiss:

  • Liebe Irina,


    du brauchst keine Schuldgefühle zu haben - Lieben heißt auch loslassen.
    Ich musste letzte Woche meinen Kater Schnurzel gehen lassen und ich weiß, dass es ihm jetzt im Katzenhimmel gut geht und er keine Schmerzen mehr hat.


    Guten Flug über den natur-0026.gif kleine Lou !!

    :girlflagge::welli: Liebe Grüße Ramona, Bruno & Otto,Tommi & Bella & Hanni (RiP) und PW Coco :welli::welli:

  • Liebe @Kitty87 mir kamen beim lesen Deiner Schilderung gerade echt die Tränen. Ich denke jeder Welli Halter kann nachvollziehen was du und die kleine Lou durchgemacht haben. Es tut mir sehr leid für dich. Mein Beileid!!! Die kleinen wachsen einem so schnell mit ihrer liebenswerten Art ans Herz, dass der Verlust ans Herz geht. Es sind Familienmitglieder.
    Ich finde, so hart so eine Entscheidung ist, ist sie nicht falsch gewesen. Die kleinen zeigen ja sehr spät, dass etwas nicht stimmt, wer weiß wie lang sie schon gelitten hat. Der Tierarzt stellt einen ja auch nicht zum Spaß vor diese Entscheidung. So wie du es beschreibst und die Diagnose vom Tierarzt klingt, hätte sich die kleine Lou bestimmt doch nur noch gequält. Das du dich fragst ob das richtig war ist doch klar, man will ja alles richtig machen. Ich bin der Meinung du hast alles richtig gemacht. Es ist hart beim tot eines geliebten Wesen egal ob Mensch oder Tier zuzugucken, die Bilder gehen lange nicht aus dem Kopf und ich denke deshalb zweifelst du bestimmt auch mit so sehr.
    Wie gesagt, es war bestimmt besser so. Stell dir vor, du hättest noch über Tage zugucken müssen wie sie sich quält.
    sie guckt jetzt von oben zu was du und ihre Spielkameraden machen.
    Wie gesagt es tut mir sehr leid!!!

    Adrian, Rocky und Regina sagen „Hallo“ :wink:


    Steve und Marcy, Ihr seid immer in unseren Herzen dabei :welli::schmelz:

    Einmal editiert, zuletzt von Regina74 ()

  • Hey :(


    meiner Meinung nach hast du alles richtig gemacht. Was wäre denn die Alternative gewesen? Du hättest sie wieder mitgenommen und hättest sehen müssen wie es langsam zu Ende geht....das wäre für dich, aber vor allem für die Kleine nicht schön gewesen. So hast du ihr die Entscheidung abgenommen und sie erlöst. Und ich glaube, es war wirklich eine Erlösung. Manchmal kann man leider nichts mehr tun. Der Tierarzt hätte die Einschläferung nicht vorgeschlagen, wenn er noch was anderes hätte tun können.


    Es ist immer sehr sehr schwer ein liebes Haustier gehen zu lassen, aber bitte mach dir keine Vorwürfe. Ich drücke dich ganz doll und fühle mit dir.