erster Freiflug endet in Katastrophe

  • Hallo zusammen,


    ich bin total am Boden zerstört. Wir haben seit 14 Tagen einen neuen Welli-Hahn, der sehr akitv im Käfig unterwegs war. Unsere Welli-Dame wollte mit ihrem alten Partner (der nicht fliegen konnte) nicht aus dem Käfig kommen und fliegen (sie ist seit Januar bei uns) und seitdem nur ein oder zweimal aus dem Käfig entwischt und dann panisch rumgeflattert.
    Nun hab ich heute zum ersten Mal die Käfigtüren geöffnet, damit die beiden fliegen können. Nach einiger Zeit hatte sich auch zuerst unsere Welli-Dame rausgetraut. Dann kam der Welli-Hahn dazu und das führte dazu, dass beide hektisch durch das ganze Zimmer flatterten und immer wieder erschöft am Boden landeten. Ich habe zuerst nur zugesehen und nichts gemacht. Doch nach einigen Flügen sassen beide schwer atmend am Boden (zwischen Möbeln etc.) und pumpten, sodass ich mir schon Sorgen gemacht habe, dass sie einen Herzinfarkt bekommen. Wenn der eine losgeflattert ist, haben sie sich gegenseitig in Panik geflattert ?( . Unser Welli-Zimmer ist riesen gross und geht über 2 Etagen (offene Galerie). Ich habe bei allen Fenstern die Rolladen runtergelassen, damit sie nicht gegen die Scheiben fliegen. Trotzdem ist unsere Welli-Dame schliesslich panisch losgeflatter und im ersten Stock mehrmals gegen das Fenster geflogen und schliesslich abgestürzt. Sie blieb dann mit ausgebreiteten Flügeln liegen und rührte sich nicht mehr. Ich hab sie dann eingefangen (konnte sie mit der Hand nehmen) und in einen kleinen Käfig im dunkeln und kühl gesetzt. Der Welli-Hahn ist in den ersten Stock geflogen und dort mehrmals gegen die Wände und schliesslich unter einen Schrank (15cm Platz drunter) geflattert. Ich konnte ihn da einfangen. Er hat den Schnabel zerkratzt und eine kleine Schürfwunde vom Rauputz an der Wachshaut. Er putzt sich aber und frisst auch wieder. Im Moment habe ich den Eindruck, dass er ganz ok ist.
    Leider hat sich der Zustand der Welli-Dame in den letzten Stunden nicht gebessert. Ich trau mich auch nicht zum TA, weil ich eine halbe Stunde für eine Strecke fahren muss und das bei einer Gehirnerschütterung gar nicht gut wäre. Laut Telefonat mit dem VKTA kann man nicht viel machen. Ich bin mir sicher es geht ihr sehr schlecht. Sie bewegt sich nicht. Sitzt einfach nur auf dem Boden so da. Bin total am Boden zerstört. Ich wollte alles richtig machen und nun ist der eine Welli halb tot und der andere (leicht) verletzt ;(;(;(
    Wie habt ihr den ersten Freiflug gemanagt und was hab ich falsch gemacht? Ich dachte so ein grosser Raum ist doch toll für Wellis. Stattdessen knallen sie ständig gegen die Wände und Fenster, obwohl ich die Fenster doch "gesichert habe". ;(;(;(

  • Oh man... das hört sich ja schrecklich an.
    Das tut mir sehr leid für dich das es so blöde gelaufen ist.... ;(
    Nach deinem Bericht habe ich noch mehr Angst davor meine beiden aus dem Käfig zu lassen...


    Ich drücke dir die Daumen das es deinen beiden bald wieder gut geht.

    Liebe Grüße sendet Wellifreundin02 :welli::welli:


    Ich schicke ganz liebe Grüße an meinen Patenwelli Krümel. :schmelz:


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  • Das ist nicht so optimal gelaufen, aber bleibe optimistisch. Der erste Freiflug ist meistens nicht so einfach,aber Wellies lernen die Räumlichkeiten nur durch ausprobieren kennen und nicht aus dem Käfig heraus.

  • Hallo,
    ich denke, dadurch, dass die beiden sich ja nicht gut auskennen, sind sie so Panisch gewesen. Außerdem fehlte ihnen die Kondition. Das mit dem Fenster ist natürlich doof. Wenn sich Wellis erschrecken, brauchen sie manchmal eine Weile bis sie sich erholen. Gib der Dame etwas Zeit. Wenn sie morgen allerdings noch nicht fit ist, fahr vielleicht doch mal zum vkTa.
    Als meine Welli Dame ihren ersten Ausflug machte, saß sie auch mehr auf dem Boden und der Heizung. Sie brauchte sehr lang bis sie wieder in den Käfig ging. Nach einer Zeit hatte sie mehr Kondition und fliegt heute für ihre Verhältnisse viel.
    ich drücke dir die Daumen, dass alles wieder gut wird, vor allem mit der Dame.
    Gib nicht auf. Sie müssen es ja lernen.

    Adrian, Rocky und Regina sagen „Hallo“ :wink:


    Steve und Marcy, Ihr seid immer in unseren Herzen dabei :welli::schmelz:

  • O, das ist wirklich ein Erlebnis, das man niemanden wünscht.
    Bei vielen Wellis klappt der erste Freiflug problemlos. Allerdings habe ich es auch schon erlebt, dass manche Wellis die ersten Male ziemlich orientierungslos und panisch durch das Zimmer flogen und da auch Wände mitnahmen. Meist hat sich das relativ schnell gegeben. Aber es war auch nie so schlimm wie bei dir.
    Dass du die Henne kühl und abgedunkelt gestellt hast, ist bestimmt gut. Sie muss sich erst einmal wieder erholen. Das kann einige Stunden dauern. Gönne ihr da einfach Ruhe. Das ist in so einem Fall das Wichtigste. Transportieren würde ich sie in dem Zustand nicht (zumindest heute nicht). Das könnte kontraproduktiv sein. Eventuell tut es ihr gut, wenn sie in ihrem vertrauten Käfig und Umfeld zusammen mit ihrem Partner ist (je nachdem, wie gut die beiden sich verstehen). Janosch hatte ich nach seinem folgenreichen Nightfright bei den anderen gelassen, um ihn nicht zusätzlich durch einen anderen Käfig oder andere Umgebung zu stressen. Bei ihm dauerte es einen halben Tag, ehe er sich wieder rührte.


    Kann es sein, dass die zwei irgendetwas erschreckt hat? Das löst bei meinen auch gerne Panikflüge aus - und sei es nur, dass irgendwelche Vögel vor dem Fenster umherfliegen.
    Jetzt wünsche ich den beiden erst einmal gute und schnelle Besserung und hoffe, dass du das Erlebnis auch gut verdauen kannst. Ich denke, das war für euch alle drei ein sehr eindrückliches Erlebnis.

    Es grüßt euch euere Modi Pollux (Birgit) und die Federbällchen Bella, Janosch, Merlin, Hübi, Snowy, Samu und Sunny.


    Unser Modi Team steht euch gerne auch helfend zur Verfügung.
    Persönliche Kontaktaufnahme über Konversation an den Modi eures Vertrauens.

  • Eventuell tut es ihr gut, wenn sie in ihrem vertrauten Käfig und Umfeld zusammen mit ihrem Partner ist (je nachdem, wie gut die beiden sich verstehen).


    Ich bin mir da nicht sicher. Der Welli-Hahn ist ja erst seit 14 Tagen da und so ganz hatten sich die beiden noch nicht angenähert - sich aber immer gut verstanden - nicht gehackt oder so. Ausserdem wollte ich dem Welli-Hahn nicht auch das abgedunkelte Zimmer zumuten. Ich warte jetzt erst mal bis morgen. Es ist heute morgen um 11:00 Uhr passiert und bis jetzt ist keine Besserung bei der Welli-Dame in Sicht ;(

  • Hallo ibergi,
    ich hab da mal ne Frage....bin gerade Deine anderen Threads und Kommentare durchgegangen....
    Also im allersten Thread war von Charly und Lilly die Rede, die beide an Megas erkrankt waren.
    Was ist aus den beiden geworden? Habe ich da irgendwo etwas überlesen? Irgendeinen Thread nicht gefunden?


    Etwas später (Februar) war dann von Seppi (blau) und Jo-jo (grün) die Rede. Sind das die beiden, die jetzt diesen panischen Freiflug hatten?
    Die waren doch schon mal draußen...und einer von beiden ließ sich ziemlich gechillt per Stöckchentaxi wieder in den Käfig befördern...
    Ich kriege da irgendwas nicht zusammen...habe quasi einen Knoten im Hirn.
    Kannst Du mir auf die Sprünge helfen?


    Der panische Freiflug: Das ist sehr unschön und man muss auf Ursachenforschung gehen. So wie Du es beschreibst, sind die beiden wohl total scheu.
    Leider ist es so, dass die Wellis in großen Räumen eine sehr hohe Geschwindigkeit erreichen können...und die Verletzungsgefahr dadurch auch größer wird. Was Du von der Henne schreibst, hört sich gar nicht gut an...
    Ich hoffe, sie überlebt die Nacht und drücke Dir ganz fest die Daumen, dass sie morgen wieder ganz die alte und putzmunter ist...

  • Ja, wir sind leider nicht sehr mit Glück gesegnet , was die Wellis angeht. Zuerst hatten wir Jojo und Seppi. Seppi ist zuerst an Mega Bakterien gestorben. Dann bekamen wir Charlie dazu. Dann verstarb Jojo an einem Mega Bakterien Schub und wir bekamen unsere jetzige Dame Lilly dazu. Dann verstarb Charly aus unbekannten Gründen (trotz Obduktion und nicht an Mega) und nun haben wir den neuen Hahn Stubsi. Man sieht Lilly grün und Stupsi weiß lila auf meinem neuen Avatar. Und das alles in 1,5 Jahren und heute das. Ich liebe die Vögel so, aber bis jetzt hatten wir nur Pech. Und an der Ernährung liegt’s nicht. Kaufe nur bestes Futter bei Körnerbude und Co.

  • Die ersten beiden waren übernommen von einer verstorbenen alten Dame und wohl aus dem Zoogeschäft. Die beiden kamen schön kränklich zu uns. Charly stammt vom Züchter, - war ein Geschenk, weil er nicht fliegen konnte (hat sich wohl mal den Flügel gebrochen) und gut zu Jojo passte, der auch nicht sehr aktiv war. Lilly ist aus dem Tierheim und super scheu und Stubsi wieder vom Züchter. Er ist ein aufgewecktes Kerlchen. Die beiden erschrecken sich aber immer gegenseitig

  • Bin zwar nicht Cockatoo, aber bei einer möglichen Gehirnerschütterung bitte niemals Rotlicht geben! Die Schwellung des Hirns würde dadurch noch verschlimmert werden. Besser abdunkeln und für viel, viel Ruhe sorgen.

    Im Herzen: :love: Luca (2005 - 2015) :love: , Floh (- 2017) , Maja (- 2017), Bine (2005 - 2011), Milli (2009 - 2013), Olive (2009 - 2018), Norbert (- 2012), Klößchen (- 2013)//Patenflatschmaus Trillian!

  • Rotlicht hilft Wellis, weil sie dadurch weniger Energie aufbringen müssen, um sich zu wärmen. Ihre wenigen Reserven können sie dadurch effektiver nutzen, um sich selbst zu heilen.


    Bei Entzündungen, Augenerkrankungen und ganz besonders bei Gehirnerschütterungen ist Wärme aber kontraproduktiv.

    Es grüßen Miriam und die Flug-Dinos Joschi, Echo, Ciel, Clarice, Ban und Ginji

  • Leider geht es ihr überhaupt nicht besser. Sie sitzt immer noch am Boden und rührt sich nicht. Hatte noch Kontakt mit der vkTA. Wenn es morgen nicht besser ist, soll ich Metacam holen kommen. Hoffe Lilly überlebt die Nacht . Hab sie mit ganz wenig Licht im kleinen Käfig und zugedeckt, damit sie absolute Ruhe hat. Mache mir auch große Sorgen

  • Das tut mir leid, dass der Freiflug so tragisch endete.


    Vielleicht ein kleiner Trost. Meine beiden hatten auch nachts mal einen Panikflug. Ich war gerade numgezogen, der Käfig immer offen. Beide haben sich mit ihrer Panik immer gegenseitig angesteckt, sind losgeflogen und hatten noch keine richtige Orientierung.
    Ich bin dann in ihr Zimmer gegangen, es war 3.00 Uhr nachts, und James ist aus dem Zimmer raus in die Diele in den Schirmständer geflogen odere besser gesagt gelandet. Ich war völlig fertig. Habe dann den Ständer in ihr Zimmer gestellt und die Türe geschlossen. Um 6.00 Uhr bin ich wieder rein und James lag "tot" in dem Ständer. Fritz war ganz ruhig und saß auf ihrem Schrank. Ich hab mir einen Tag Urlaub genommen und bin heulend alle 5 Minuten ins Zimmer. Gegen 10.00 Uhr saßen beide stumm im Käfig.
    Ich habe dann die Käfigtüre geschlossen und bin erschöpft ins Bett gegangen. Später kam ein leises Zwitschern. Ich habe die Türe erst am übernächsten Tag wieder geöffnet. Es hat noch einige Tage gedauert, bis sie wieder geflogen sind. Nachts wurde die Türe aber seit dem immer verschlossen.
    Was will ich sagen, vielleicht sieht morgen früh die Welt für die kleine Maus wieder besser aus.
    Ich drücke fest die Daumen!


    LG
    Elke