Wieviel Grünfutter/Äste vertragen Wellis?

  • Hier war doch nichts, was jetzt besonders schlimm war. Etwas diskutieren darf doch sein, auch, wenn es mal etwas hitzig zur Sache geht. Hauptsache, hinterher ist wieder alles friedlich und keiner geht "sauer" schlafen.


    Da war ich dann wohl etwas schneller. Habe die letzten 2, 3 "Erklärbär" Beiträge auf Wunsch von @Leni1 gelöscht einschließlich meinem Hinweis auf "Bitte wieder Frieden". :)


    Eigentlich hätte es stehen bleiben können, wenn gewünscht kommt alles wieder zurück.


    :wink:

    Liebe Grüße von Nijadoo (Nina) und den Süßen

    Einmal editiert, zuletzt von Nijadoo ()


  • Bitte die Quelle mit angeben! Sonst wird der Beitrag gelöscht. Das wurde dir schon öfter gesagt. Aber du weißt ja (auch) alles immer besser ...


    Klar weiß ich es fast immer besser! Weil ich nämlich vom Fach bin und einige Jahrzehnte Erfahrung habe!


    Aber ich werde Leuten, die mich nach meinen Antworten hier ständig anfrotzeln, nicht noch mit Literaturangaben verwöhnen.


    Es steht Euch frei diese Literaturarbeit selbst zu erledigen und im Ergebnis werdet ihr jede meiner Angaben bestätigt finden, denn ich überlege immer ganz genau, was ich hier schreibe.


    Ich schreibe hier ausschließlich für die Leute, denen es um das Wohl ihrer Wellensittiche geht.


    Für die ewigen besserwissenden Frotzler auf jede meiner Antworten und die löscheifrigen Moderatotren schreibe ich hier schon lange nicht mehr.


    Mit besten Grüßen

  • Der Ruf nach Quellen in Wellensittichforen ist so eine Sache.


    Denn es wäre oftmals für die Katz, weil hier zwar einige Leute nach Quellenangaben rufen, wenn sie gar nicht mehr weiter wissen und einen Schreiber aber unbedingt piesacken wolle, diese dann aber doch nicht zur Kenttnis nehmen.


    Wie hier im konkreten Falle auch, wurde die Quelle bereits früher genannt, hat aber kaum jemanden interessiert.


    Und ich werde mir nicht die Mühe machen, hier naturwissenschaftliche Quellen detailliert anzugeben, wenn User danach rufen, denen nicht einmal die einschlägige Sach- und Fachliteratur genau bekannt ist.


    Denn ohne diese Grundlagen wären die wissenschaftlichen Quellen für sie kaum zu begreifen.


    Mit besten Grüßen

  • Gregor, Du verbrauchst Deine Zeit, zwei Nachrichten zu schreiben, weshalb Du keine Quellen angeben willst, statt sie einfach aufzuführen.
    Scheinbar ist Dir die Kritik ja nicht egal, sonst würdest Du Dich nicht rechtfertigen.
    Ich verstehe das nicht.

    Es grüßen


    Nemo, Lumpi, Dorie, Polly und Monika


    Sowie all die lieben Engel-Wellis

  • Zunächst sei einmal erklärt, dass das Verb "frotzeln" bedeutet, jemanden mit spöttischen Bemerkungen zu necken. Ein "Frotzler" ist folglich jemand, der einen anderen mit spöttischen Bemerkungen zu necken versucht. Um den Verlauf dieses Themas nicht zu verfälschen, bleibt es dieses Mal so stehen. Da es jedoch ein umgangssprachlicher Ausdruck ist weise ich darauf hin, dass bei der Wortwahl zukünftig bitte darauf zu achten ist, keine beleidigenden Ausdrücke zu benutzen! Das gilt für alle, da ein Verstoß gegen die Forenregeln!


    Eine Verwarnung ist ausgesprochen und führt im wiederholten Falle zur Sperrung!


    Auch wenn es sowieso nichts nutzt, da Gregor ja bekanntermaßen nicht auf Fragen oder andere Meinungen als die seine eingeht, sei hier doch nochmal folgendes versucht aufzuklären:


    Wie hier im konkreten Falle auch, wurde die Quelle bereits früher genannt, hat aber kaum jemanden interessiert.


    Meinst du damit deinen folgenden Beitrag aus dem Thema Adaption?


    Es gibt eine ganze Reihe empfehlenswerter Autoren.


    Ohne hier eine Wertung vornehmen zu wollen, fallen mir da im deutschsprachigen Raum folgende Namen ein:


    Ruß, Neunzig, Schräpel, Radke, Michaelis, Enehjelm, Dost, Wege, Thiebes, Baars, Ragotzi, Grasl, Rutgers, Göller, Boecker


    Dann verweise doch einfach auf diesen Beitrag, wenn du etwas nicht wiederholen möchtest. Denn der Beitrag liegt mittlerweile in den Tiefen des Forums und keiner der ihn nicht schon gelesen hat, wird wissen wo er zu finden ist.


    Es steht Euch frei diese Literaturarbeit selbst zu erledigen und im Ergebnis werdet ihr jede meiner Angaben bestätigt finden


    Genau solche Literaturarbeit wurde kürzlich vorgenommen. Da antiquarische Literatur nicht überall aufzutreiben ist konnten nur die Werke von Radtke, Michaelis, Weege, Thiebes, Baars, Ragotzi und Rutgers herabgezogen werden. Es entspricht allerdings NICHT der Tatsache, dass sich darin jede deiner Angaben bestätigt finden. Eher im Gegenteil!


    Als Grünfutter werden in jedem der Bücher (abgesehen vom ältesten) zunächst halbreife Sämereien empfohlen. Das sind z. B. halbreife Grassämereien, halbreifer/in Milch stehender Hafer, halbreife Hirse oder Spitzsaat, samentragende Gräser (laut Rutgers sollen diese z. B. den ganzen Sommer über gereicht werden), Hirtentäschelkraut, Spitz- und Breitwegerich, Kreuzkraut oder Samen der Vogelmiere.
    Die Vogelmiere wird überall als bestes und beliebtestes Grünfutter beschrieben. Sowohl die Samen als auch die komplette Pflanze. Auch junger Löwenzahn wird häufig erwähnt. Auch die Blätter des Hirtentäschel, Kreuzkraut oder Mangold.
    Zum „häuslichen“ Grünfutter zählen Petersilie, Blattsalat (Zichorie, Kopf- oder Endivien), Spinat, Suppengrün (insbesondere Möhrengrün und Sellerie), Grünkohl.


    Zum Thema Obst gehen die Meinungen wohl auch stark auseinander. Während in Baars (1953), Rutgers (1979) und Thiebes (1980) Obst überhaupt nicht erwähnt wird, so werden Äpfel und Möhren/Karotten in allen anderen Büchern empfohlen. Michaelis (1962) nennt neben dem Apfel auch Birne. Erst in den 90ern (Birmelin/Wolter, 1993) scheinen noch Kirschen, Mandarinen oder Weintrauben dazugekommen zu sein. Radtke (1982) schreibt lediglich, dass man den Wellensittich auch an „weitere Obstsorten“ gewöhnen kann, nennt aber keine beim Namen.




    Es soll Gregor die Möglichkeit gegeben sein, hierauf zu antworten. Danach und auch währenddessen bitten wir darum, Streitigkeiten ruhen zu lassen und allenfalls beim ursprünglichen Thema zu bleiben.

  • @gregor443
    Du behauptest, "vom Fach" zu sein. dann sollte dir aber bekannt sein, dass es unter studierten Naturwissenschaftlern (i.G. zu selbsternannten Naturwissenschaftlern) notwendig ist, seine Literaturquellen notwendigerweise auch mehrmals zu nennen, damit andere studierte Naturwissenschaftler diese nachprüfen können.
    Ich "frotzele" grundsätzlich nicht, aber ich prüfe gern nach, wenn ich Wissen lese, das interessant zu sein scheint. Deine Theorie "Wellensittiche sind Wüstenvögel" widersprechen der gängigen Lehrmeinung der Diplombiologen, und ich würde es interessant finden, wenn du mir Literatur nennen könntest. Wenn ich diese Theorie nicht nachprüfen kann, muss ich leider davon ausgehen, dass du diese Theorie aufstellst, ohne dass du eine Quelle hast.
    Naturwissenschaftler ist kein geschützter Begriff, also darfst du dich so nennen und weiterhin Theorien aufstellen, die nicht belegt sind. Aber seriös ist das nicht.
    Birmelin, Robiller, Radtke etc. - kein einziger der Wellensittichexperten stützt deine Meinung. Wie kannst du diese Wellensittichexperten einfach ignorieren?
    Mir ist ja egal, welche Theorien du für dich aufstellst, aber du leitest daraus Ernährungsregeln ab, die du mit dieser selbstgebastelten Theorie fundamentierst.
    Was daran schlimm ist? Unerfahrene Neuhalter könnten dich vielleicht ernst nehmen und deine Ratschläge befolgen. Das wäre fatal für die Wellensittiche.

  • Grundsätzlich hat jeder selbst zu entscheiden, wie er seine Vögel hält und füttert. Im Internet und in den von @Nijadoo zitierten Büchern gibt es genügend Ratschläge. Ob und wie man diese umsetzt, obliegt jedem selbst. Ich denke, dass es wie überall ist: Die Dosis macht das Gift.


    Wir haben unsere Wellis (im Vergleich zu heute), tatsächlich mit wenig Grünfutter bedacht und es hat ihnen nicht geschadet. Wir haben allerdings keine Erfahrung mit Hennen, hatten immer nur Hähne. Da stellen sich auch andere Fragen und grundsätzlich haben wir unsere Tiere beobachtet. Auch bei uns waren Wellis dabei, die Grünfutter gut und andere nur wenig vertragen haben. Wenn ich es noch richtig weiß, gab es Grünes einmal die Woche und wir fanden das ausreichend. Macht jeder anders...



    LG aus DD.

    Was nützt es dem Menschen, wenn er Lesen und Schreiben gelernt hat, aber das Denken den anderen überlässt?

  • Klar weiß ich es fast immer besser! Weil ich nämlich vom Fach bin und einige Jahrzehnte Erfahrung habe!


    Aber ich werde Leuten, die mich nach meinen Antworten hier ständig anfrotzeln, nicht noch mit Literaturangaben verwöhnen.


    Gut, dann werde ich künftig alle Behauptungen, die nicht belegt sind und nur den Zweck haben, andere zu piesaken (wie du es nennst) oder die eigene Arroganz zu pflegen, löschen. Bei Leuten, die vom "Fach" sind (zu denen du dich ja zählst) ist es üblich, dass Quellen angegeben werden (können) und als Beleg zum Nachlesen und Nachschlagen dienen.


    @ all: Sorry fürs OT. Ich hoffe, es geht jetzt hier ganz normal mit dem eigentlichen Anliegen und Thema weiter.

    Es grüßt euch euere Modi Pollux (Birgit) und die Federbällchen Bella, Janosch, Merlin, Hübi, Snowy, Samu und Sunny.


    Unser Modi Team steht euch gerne auch helfend zur Verfügung.
    Persönliche Kontaktaufnahme über Konversation an den Modi eures Vertrauens.

  • Meine beiden bekommen so 1, 2 Mal die Woche Grünfutter und das funktioniert auch prima so :)


    Zu ebendiesem Thema hätte ich allerdings auch eine Frage. Ich habe hier in der Umgebung nämlich mal Löwenzahn und Gänseblümchen gesammelt und wollte diese meinen Vögeln anbieten. Nachdem ich diese heiß abgewaschen hatte, waren die aber komplett "platt" und ich wollte sie den beiden so nicht anbieten, da es selbst für mich unappetitlich aussah. Nun die Frage: Wie bereite ich denn selbst gesammeltes Grünzeug vor? Wird es nicht heiß abgewaschen, sondern irgendwie anders gesäubert?

  • Ich sammele Löwenzahn, Gänseblümchen u.a. nur dort, wo keine Straßen sind und auch keine Hunde ihren Auslauf haben. Momentan ist das bei mir im Garten. Das Abwaschen erledige ich mit lauwarmem Wasser. Danach tupfe ich die Gräser und Kräuter, die nicht zum Baden bestimmt sind, etwas trocken.
    Grünfutter gibt es bei mir täglich, aber es wird nicht täglich gefressen.

  • Es hängt auch von den Vögeln ab, Teddys. Wenn deine Vögel empfindlich mit Durchfall reagieren, dann würde ich schauen, welches Futter dies verursacht. Z.B. vertragen manche Vögel keine Gurke. Andere vertragen keinen Kopfsalat.
    Solange alles gut vertragen wird oder liegen bleibt, kannst du Grünzeug täglich füttern.
    Aber ganz wichtig: Nichts darf in der Voliere zurückbleiben. Wellensittiche reagieren sehr empfindlich auf angegammeltes Grünzeug.
    Hier wird auch viel Grünzeug verteilt, es ist abends manchmal mühsam, alles einzusammeln. Wellensittiche sind nun mal "Flugschweinchen"!