Hallo Zusammen
, ich wollte euch nicht noch länger auf die Folter spannen und mein Versprechen so langsam mal einlösen.
Unsere Wellihaltung begann ja ursprünglich mit zwei Vögelchen. Dementsprechend klein war dann auch der Käfig. Wir trugen den Käfig samt ihrem Inhalt, damals Sydney (Hahn) und Rocky 1 (als angeblichen Hahn gekauft, wurde dann doch eine Henne) jeden Morgen in's kombinierte Ess- und Vogelzimmer.
Dort war ganztägiger Freiflug mit vielen Spielplätzen geboten.
Die Türe zum Flugzimmer blieb dauerhaft geöffnet, lediglich die Türöffnung wurde durch einen nicht blickdichten, bodenlangen Vorhang verschlossen.
Das hat sich bestens bewährt und wird heute von uns noch so gemacht. (vom Wohnzimmer zur Küche und vom Wohnzimmer zum Gang)
Somit hatten wir immer Hörkontakt und Sichtkontakt wenn wir ins Bad oder Schlafzimmer gingen.
Abends holten wir die Zwei wieder in's Wohnzimmer wo die Zwei dann auch die Nacht verbrachten.
Nach unserem letzten Urlaub im Jahre 2009, beschlossen wir die Anzahl der Wellis zu erhöhen. In unserem Nachbarort fanden wir einen netten Züchter,
bei dem wir uns 3 Standart Wellis aussuchten.
So zogen Alice, Perthy, und Sidney 2 (Sidney 1 war gestorben) zu Rocky 1 ein. Gleich danach kam noch Flo, eine kleine Rainbow Henne aus einer privaten Abgabe dazu. Jetzt hatten wir 5 Schätzchen und somit musste auch ein größerer, rollbarer Käfig her. Wir entschieden uns für eine Voliere von Deh.....
mit Dach unter die mein Mann eine Vogellampe baute, da bedingt durch das Dach, in der Voli schon recht dunkel war.
Das gute Stück wurde aber schnell gegen eine Montana Voliere ohne Dach getauscht, da Alice der Meinung war, die Beschichtung von den Stäbchen muss unbedingt runter. ![]()
Viele Jahre schoben wir täglich die Stinker und ihr Haus vom Wohnzimmer ins Vogelzimmer und Abends wieder zurück. Das Ergebnis dieser Arbeit kann man heute noch gut an den verkratzten Türrahmen erkennen. ![]()
Nur zwischen Anfang November und Ende März blieben die Scheißerchen im Wohnzimmer stehen (die Sonne erreicht im Winter nicht das Ess/Vogelzimmer)
wo die Kinder selbstverständlich auch täglich Freiflug und einen großen Tisch mit Vogelbaum und Spielzeug im direkten Anschluss an ihre Voliere hatten.
Der Bestand hatte sich in der Zwischenzeit auf 10 Flieger erhöht.
Im Mai 2016 reifte im Kopf der Wellimama, also mir, der Wunsch die Zwerge dauerhaft im Wohnzimmer stehen zu lassen und das Esszimmer seinem ursprünglichen Zweck zuzuführen.
Die Überlegung war zu der Zeit, selber etwas aus Holz und Edelstahl Draht zu bauen, oder etwas fertiges, quasi von "der Stange " zu kaufen.
Bedingt durch die zu öffnende Balkontüre, hätten wir aber nur eine 0,70 m Tiefe Voliere nehmen können. Das entsprach aber gar nicht unseren Vorstellungen. Und siehe da, genau im richtigen Moment bekamen wir das Geld vom Lohnsteuerjahresausgleich aufs Konto überwiesen und somit war klar, wir lassen uns eine Voli nach unseren Wünschen bauen.
Wir fanden einen sehr netten und auch noch günstigen Volierenbauer der alle meine Wünsche zur vollen Zufriedenheit umsetzte und nur 2 Monate später
wurde die Voliere in Einzelteilen zum selber zusammen bauen geliefert.
Nach dem zusammen bauen der Voli durch meinen Mann und dem einrichten von meiner Wenigkeit stand einem Umzug der Zwerge nichts mehr im Wege.
Durch die Größe der Voliere 2,10 x 2,00 x0,90 Meter haben wir inzwischen noch drei Schätzchen mehr aufgenommen, doch dazu ein anderes Mal mehr.
Aber jetzt ist definitiv Ende Gelände. Für mehr Kinder wird's dann doch zu eng. Und arbeitstechnisch reicht's mir auch. Ich muss ja auch noch Körnchengeld
verdienen gehen.
So ihr Lieben, ich hoffe ich konnte eure Neugier wenigstens ein bisschen befriedigen und versuche mich jetzt am Fotos einstellen.
Ich hoffe es klappt irgendwie.