Überlegungen zum Aufstocken im Outbäckle

  • Da die Nymphenhaltung nun Geschichte bei uns ist, kann ich nun dem einen oder anderen armen Welli-Würmchen ein neues Zuhause bieten. Ich will es aber keinesfalls überstürzen, zumal der Schwarm aktuell erstaunlich harmonisch funktioniert. Das mag aber auch an der Mauser liegen, dass sie aktuell ruhiger sind. Wir haben also sicher ein klein wenig Zeit, uns nach einem neuen Schwarmmitglied zu schauen. Mehr Leben wäre aber schon schön und ein richtiges Schwärmchen fängt für mich erst ab 4 Tiere an. Sobald davon aber einer fehlt, gerät das Gleichgewicht sehr schnell aus den Fugen, was bei mehr Tieren nicht so schwer ins Gewicht fällt.


    Über kurz oder lang soll daher mein Schwärmchen auf jeden Fall ein klein wenig wachsen und ich dachte an bis maximal 8 Tiere (1-2 Plätze bleiben aber frei für wirkliche Notfälle). Mehr kann ich nicht leisten und 8 Tiere sind für mich wirklich die absolute Obergrenze, auch finanziell gesehen. Aktuell sind es 4 Wellis: 3 flugfähige Hähne und 1 flugunfähige Henne, Zilla.


    Strolchi kann zeitenweise nur als "halber" Hahn gelten, da er halbjährlich ein Implantat (Tumor) bekommt und er sich dann eher nicht um eine Henne kümmert. Derzeit tut er es gemeinsam mit E.T. der sich aber auch nur halbherzig um Zilla kümmert. Über den Tag verteilt gibt es Ruhe-Zeiten, in denen sie alleine sitzt und meine Erfahrung über die Jahre zeigte, dass Hähne und Hennen gerne nach Geschlechtern getrennt sitzen in ihren Ruhe-Phasen. In den aktiven Zeiten ist sie allerdings nie alleine. Streit gibt es aktuell auch noch keinen unter den Hähnen. Das kommt immer nur kurze Zeit, bevor das nächste Implantat gesetzt wird. Somit ist das aber nicht wirklich ein Thema.


    Nun überlege ich, ob ich eine flugunfähige Henne suchen sollte, damit sie sich gegenseitig Gesellschaft leisten und keiner bei der Siesta alleine sitzt. Hennen können zwar in Brutzeiten auch sehr garstig miteinander sein, habe ich aber nur sehr selten erlebt. Eher sogar, dass sich Hennenfreundschaften gebildet hatten.


    Meint ihr, das wäre eine gute Idee mit einer flugunfähigen Henne?

    Ich habe halt leider ein bisschen Bammel davor, dass ich keine Henne ohne Virus finde. Man sieht es ihnen ja nicht an und oftmals kennen die abgebenden Besitzer gar nicht die Ursache für die Flugunfähigkeit und wollen das auch gar nicht mehr herausfinden. In Kleinanzeigen z.B. wollen viele sie ja einfach nur loswerden. Bei mir sind zwar nicht alle Vögel bis ins Detail getestet, aber bisher ist noch kein Vogel wissentlich Träger bei mir und das soll auch so bleiben.


    Zunächst sollte es vielleicht nur eine Henne sein und dann erstmal die Entwicklung abwarten, wie sich der Schwarm entfaltet. Bekanntlich werden dann ja oft die Karten neu gemischt. Bei Bedarf (Ungleichgewicht) kann ich dann immer noch welche aufnehmen.


    Derzeit finde ich leider auch gar keine Henne, die passen würde. Ein Gesuch mag ich aber ehrlich gesagt auch nicht aufgeben, da ich gerne selbst in Ruhe suchen möchte.


    Vielleicht habt ihr ja noch ganz andere Ideen, auf die ich selbst noch gar nicht gekommen bin ;)

  • Vielleicht solltest du erst mal etwas Zeit vergehen lassen bis du besser über die Nymphis hinweg bist. Du könntest dann ja ein Gesuch mit deinen Vorstellungen vom Neuzugang ins Forum stellen und auch in Tierheimen nachfragen. Sicher hat noch jemand bessere Ideen als ich. Das war jetzt einfach nur was mir so spontan einfiel.

  • Ja, Zeit werde ich mir auf jeden Fall lassen und nichts überstürzen.

    Aber mit den Überlegungen muss ich mich ja dennoch beschäftigen, was denn zu meinem Schwärmchen passen könnte. Zu lange will ich damit auch nicht warten da nicht sicher ist, dass es noch lange 4 Tiere bleiben werden... Das Leben der Verbleibenden geht ja weiter und die Wellis müssen nicht um die Nymphen trauern. Wenn spontan eine geeignete Henne ein Zuhause suchen würde, greife ich auch sofort zu. Aber das zeichnete sich bisher noch nicht ab.


    Auch wenn mir gerade nicht so wirklich danach ist: vermutlich wird es mir sogar helfen, wenn wieder mehr Leben in der Bude ist. Es wird mir helfen, die getroffene Entscheidung über die Aufgabe der Nymphenhaltung auch wirklich (er-)tragen zu können. Aber das kann ich erst dann empfinden, wenn es soweit ist. Die Nymphen werden mir sicher trotzdem fehlen.

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