Montana San Remo 3 für 4 Wellis

  • Ich mag diese Vermenschlichungen mit dutzenden bunten Spielzeugen auch ehrlich gesagt nicht. Bei mir ist fast alles aus Naturmaterialien.


    Davon war auch gar nicht die Rede ;) .
    Bei mir auf dem Käfig sind auch nur Spielsachen aus Naturmaterialien :) .


    Für immer in meinem Herzen mein Chico-Baby und mein Butze-Schatz :love:

  • Mein San Remo3-Käfig ist bis fast unter die Decke aufgebaut, da der Korpus auf einem hohen Schrank steht(Rollgestell entfernt). Die Vögel halten sich stressfrei im oberen Bereich auf, haben aber bei Bedarf mehr Platz als in einem kleinen Käfig. Von daher ist der Käfig besser als ein kleiner. Zusätzlich ist ein kleinerer Käfig kontraproduktiv im Krankheitsfall, wenn die Wellis mal keinen Freiflug bekommen sollten.


    Das ist eine gute Strategie.


    Insbesondere die hohe und damit stressarme Haltung sollte sich auf lange Sicht auszahlen.


    Dazu kommt, dass die Flugfreude der Wellensittiche von hohen Start- und Landeplätzen aus größer ist.


    Letzteres liegt daran, dass solches Fliegen für sie viel weniger Kraftaufwand bedeutet, als wenn sie es von niedrig gelegenen Orten aus täten.


    Mit besten Grüßen

    gregor443 (sucht mich bei Google)
    Wissenschaft ist - Was Wissen schafft!


    "Nichts in der Biologie macht Sinn außer im Licht der Evolution!" T.D.


    "Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher." A.E.


  • Die meisten Zimmervolieren sind, bedingt durch die lütten Untergestelle, eh zu tief gebaut oder mehr hoch gestaltet, dafür in der Breite zu klein. Leider wird man dafür in anderen Foren angefeindet, weil man ja gar nix kritisieren und kontrovers gegen den modischen Einheitsbrei diskutieren darf. Hier ist das zum Glück anders, deshalb schrieb ich bereits, dass es das beste Welliforum ist.
    Vogelsand und sonstigen Einstreu, in dem sich die Tiere unnötig mit Keimen anstecken können,verwende ich auch nicht, sondern eine Art durchgehendes saugstarkes Packpapier, dafür wird Grit angeboten. Zeitung würde es auch tun, mir ging es aber um die einheitliche Farbe. Lasse aber alle Naturäste im Käfig, schabe sie nur mit einem rasierklingenartigen Herdplattenkratzer ab. Die meisten Leute denken, dass sie mit dem regelmäßigen Abwaschen der Äste den Vögeln etwas gutes tun. Das Gegenteil ist aber der Fall, denn die aufgesaugte Feuchtigkeit in den Ästen, bietet prima Nährboden für Keime und jede Menge € für Tierärzte.

  • Die meisten Zimmervolieren sind, bedingt durch die lütten Untergestelle, eh zu tief gebaut oder mehr hoch gestaltet, dafür in der Breite zu klein. Leider wird man dafür in anderen Foren angefeindet, weil man ja gar nix kritisieren und kontrovers gegen den modischen Einheitsbrei diskutieren darf. Hier ist das zum Glück anders, deshalb schrieb ich bereits, dass es das beste Welliforum ist.
    Vogelsand und sonstigen Einstreu, in dem sich die Tiere unnötig mit Keimen anstecken können,verwende ich auch nicht, sondern eine Art durchgehendes saugstarkes Packpapier, dafür wird Grit angeboten. Zeitung würde es auch tun, mir ging es aber um die einheitliche Farbe. Lasse aber alle Naturäste im Käfig, schabe sie nur mit einem rasierklingenartigen Herdplattenkratzer ab. Die meisten Leute denken, dass sie mit dem regelmäßigen Abwaschen der Äste den Vögeln etwas gutes tun. Das Gegenteil ist aber der Fall, denn die aufgesaugte Feuchtigkeit in den Ästen, bietet prima Nährboden für Keime und jede Menge € für Tierärzte.



    Feuchtigkeit oder gar Nässe ist der schlimmste Feind einer jeden Wellensittichhaltung!


    Da bin ich ganz deiner Ansicht.


    Denn Feuchtigkeit plus Zimmerwärme ==> ideal für Mikroben, Viren, Bakterien und Pilze.


    Und Wellensittiche sind damit im Verlaufe der Evolution nicht konfrontiert worden, da sie ganz überwiegend unter extrem trockenen Bedingungen leben.


    Deshalb ist ihre Immunabwehr von Natur aus nicht darauf vorbereitet.


    Mit besten Grüßen


    Da b

    gregor443 (sucht mich bei Google)
    Wissenschaft ist - Was Wissen schafft!


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    "Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher." A.E.

  • Ich füttere auch nur ölsaatenfreies Hauptfutter, ab und an mal Kolbenhirse. Denn fettes ölsaatenreiches Futter ist ebenso für die Gesundheit kontraproduktiv und Wellis benötigen es einfach nicht, wenn sie in Zimmerhaltung gehalten werden. Was mache ich falsch, dass ich seit Jahren keinen Tierarzt benötige? (Ironie an)Steht bei vK Tierarzt das vK eigentlich für viel Kohle mitbringen? Ich weiß es nicht(Ironie aus). Ich stelle aber trotzdem ab und an mal banale Fragen zur Haltung, zu Käfigen etc um ggf. auf Sympathisanten einer artgerechten Haltung zu stoßen. Wie i. d. Fall meines Threads.

  • Letzteres liegt daran, dass solches Fliegen für sie viel weniger Kraftaufwand bedeutet, als wenn sie es von niedrig gelegenen Orten aus täten.



    Diese Theorie teile ich gar nicht, denn bei den wenigen Flugaktivitäten, die domestizierte Wellis nur vollbringen müssen, im Gegensatz zu den Australiern, die xx Kilometer am Tage zurücklegen, ist das wahrlich kein Argument einen Käfig lieber höher als niedriger im Aufbau zu gestalten. Da wir uns hier in Wohnungen im 0,5-1m Bereich und nicht um einen möglichen 100m...1km Höhenunterschied unterhalten.

  • Diese Theorie teile ich gar nicht, denn bei den wenigen Flugaktivitäten, die domestizierte Wellis nur vollbringen müssen, im Gegensatz zu den Australiern, die xx Kilometer am Tage zurücklegen, ist das wahrlich kein Argument einen Käfig lieber höher als niedriger im Aufbau zu gestalten. Da wir uns hier in Wohnungen im 0,5-1m Bereich und nicht um einen möglichen 100m...1km Höhenunterschied unterhalten.


    Das ist keine Theorie - sondern bewiesene Flugphysik des Vogelfluges !!


    Wenn Wellensittiche beim Fliegen im Zimmer / Großvoliere hochgelegenen Start- und Landeplätze benutzen, dann verbrauchen sie dabei bedeutend weniger Energie beim Fliegen, als wenn sie von niedrig gelegenen Punkten aus dasselbe tun.


    Dem entsprechend steigt die Bereitschaft zum Fliegen bei den Vögeln und die fliegerischen Aktivitäten nehmen zu.


    Mit besten Grüßen

    gregor443 (sucht mich bei Google)
    Wissenschaft ist - Was Wissen schafft!


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    "Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher." A.E.

  • Das mag auf dem Papier für Papierflugzeuge so sein :-). Es ändert nix an der Praxis-Tatsache, dass das meinen Vögeln, den Lebewesen, völlig Wumpe ist, da sie sogar ständig, anstatt aus der oberen großen An-Abflugtür, durch die untere Riesen-Tür nach unten in den Raum rausfliegen und somit nicht nach der "Flugphysik" handeln, da es halt keine Papierflugzeuge sind. Bei den früheren Pärchen war das genauso. "Flugphysik" somit zerstört, zugunsten der Praxis:-).
    Was hast du überhaupt für einen Käfig?

  • Lass dich nicht ärgern @Leni1


    Hast du den Käfig denn nun gekauft? Das habe ich wohl überlesen :)

  • Lass dich nicht ärgern @Leni1


    Hast du den Käfig denn nun gekauft? Das habe ich wohl überlesen :)


    Hallo Sinalco!
    Nö, ärgern lasse ich mich doch nicht.


    Den Montana Cages San Remo 3, falls du den meinst, besitze ich ja selber schon(siehe Foto oben). Eine Bekannte will sich den auch zulegen, respektive würde ich Ihr eventuell meinen überlassen, falls ich auf Voliere umsteige. Von daher passt mein eröffneter Thread quasi gleich für 2 Personen. Ich höre mir zu Vorhaben gern unterschiedliche, auch kontroverse Meinungen an und bilde mir mein Urteil letzendlich selbst.


    Gruß
    Leni1

  • Ah jetzt verstehe ich :)

  • gregor443 schrieb:


    Letzteres liegt daran, dass solches Fliegen für sie viel weniger Kraftaufwand bedeutet, als wenn sie es von niedrig gelegenen Orten aus täten.


    Das ist keine Theorie - sondern bewiesene Flugphysik des Vogelfluges !!


    Wenn Wellensittiche beim Fliegen im Zimmer / Großvoliere hochgelegenen Start- und Landeplätze benutzen, dann verbrauchen sie dabei bedeutend weniger Energie beim Fliegen, als wenn sie von niedrig gelegenen Punkten aus dasselbe tun.


    Deine Theorie war hier, dass die Flugaktivität durch den höheren Startort zunimmt, (weil Sie ja weniger Energie verbrauchen). Ein Anzweifeln der Flugphysik konnte ich nicht erkennen. Insofern hat Leni schon Recht.


    gregor443 schrieb:


    Dem entsprechend steigt die Bereitschaft zum Fliegen bei den Vögeln und die fliegerischen Aktivitäten nehmen zu.


    Diese Studie, Diplomarbeit hätte ich gern gesehen.


  • Deine Theorie war hier, dass die Flugaktivität durch den höheren Startort zunimmt, (weil Sie ja weniger Energie verbrauchen). Ein Anzweifeln der Flugphysik konnte ich nicht erkennen. Insofern hat Leni schon Recht.



    Diese Studie, Diplomarbeit hätte ich gern gesehen.


    Solche Flugphysik-Theorien sind doch völlig praxisfremd und zeugen für mich nur daraufhin, dass solche Menschen gar keine Wellensittiche in der Wohnung halten.
    Die domestizierten Vögel sind halt von Vertrauen und Neugierde geleitet und geprägt. Selbst der wildeste Stubenvogel unterliegt trotzdem einer gewissen Erziehung und einem Minimalstvertrauen < > Halter und Umgebung. Flugphysik-Argumente sind i.d. Fall dermaßen praxisfremd: Ansonsten müssten nach dieser Minimalenergie-Theorie zu urteilen, all unsere Wellis aus den obersten Luken, möglichst oben im Raum umherflattern und gar nicht Sofas, Fußböden usw. anfliegen, was sie aber tun. Warum sollten sich diese "Flugphysik-Wüstenvögel" demnach sonst die Mühe machen, vor allen weil sie auch noch den gleichen Weg erschwerter nach oben zum Käfig(egal welche Höhe der aufweist) zurücklegen müssen? Nochmal: Die Vögel sind schlau, anpassungsfähig und zutraulich, im Umfang je nachdem was der gemeine Nichttheoretiker den Vögeln bietet. Futter gibt es im Käfig und nicht auf dem Boden, der ja lt. Theoretiker den "Wüsten oder Steppenboden" darstellen müsste . Fußboden oder Sofaflüge wären eigentlich komplett unnötig.

  • Sorry!


    Das ist wohl mein Fehler - hier über die Physik des Vogelfluges ins Gespräch zu bringen.


    Ich hätte mir vorher denken sollen, daß dies die Möglichkeiten dieses Forums übersteigt.


    Mit besten Grüßen


    Edit: Ich möchte die Forenmitglieder bitten, auf diesen Beitrag nicht weiter einzugehen um Diskussionen zu vermeiden.
    Danke
    Editiert von Spider300

    gregor443 (sucht mich bei Google)
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    Einmal editiert, zuletzt von Spider300 ()

  • An sich würde ich ja meinen - nach den überwiegenden Empfehlungen zur Käfiggröße -, daß für 2 Wellis 80 cm Breite das Mindestmaß sind. Folglich sollten 4 Wellis schon eher 120 cm Käfigbreite haben ...
    Meine beiden Geier haben 87 cm Breite - allerdings sind die beiden absolute Stubenhocker. Und da fragte ich mich schon öfter, ob ein kleinerer Käfig sie nicht mehr zum Freiflug animieren würde ...
    Bei 14 Stunden Freiflugmöglichkeit muß der Käfig meiner Meinung nach aber auch nicht "übertrieben" groß sein, da er ja sowieso hauptsächlich zum Fressen und Schlafen benutzt wird.

    Frei nach Goethe: Nach Schweinen drängt / am Schweine hängt / doch alles! :welli: :welli:

  • allerdings sind die beiden absolute Stubenhocker. Und da fragte ich mich schon öfter, ob ein kleinerer Käfig sie nicht mehr zum Freiflug animieren würde ...

    Vielleicht solltest du es wirklich mal (nur)testweise mit einem kleinen Käfig probieren. Kleiner Käfig schlicht eingerichtet, dafür außen jede Menge Möglichkeiten bieten. Kannst ja dann mit Deinem großen Käfig reagieren, in dem Du ihn umstrukturierst. Kann nur gut sein, dass das abendliche in den Käfig zurückkehren schwieriger wird.


    Wie wenig, muss man ja sagen, wollen denn Deine Vögel raus? Nicht jeden Tag?

  • Phüh ... würde ich wohl tatsächlich mal ausprobieren ... Allerdings komme ich abends erst so um 19 Uhr nach Hause. Und nachdem mein Fussel so ein schlechter Flieger ist, hätte ich Angst, daß er hinter irgendeinem Möbel verschwindet und nicht mehr auffindbar ist ;) , wenn ich abends nach Hause komme. Von daher bleiben die Türchen tagsüber lieber geschlossen. Und damit wäre ein kleiner Käfig schon eher Tierquälerei ...
    Aber für Leute, die ihren Geierchen viel Freiflug gönnen können, wäre ein kleinerer Käfig vielleicht tatsächlich eine Option, falls sie Stubenhocker haben sollten.
    Sollte ich irgendwann mal wieder 2 gut fliegende Vögel haben (Fussel möge bitte noch viele Jahre bei mir bleiben!!!), dann versuche ich es evtl. tatsächlich mal mit einem kleineren Käfig ... obwohl ich eigentlich stark mit dem Montana Madeira 3 liebäugle ... oder eben dem San Remo ;)


    Nachtrag: Meine Geierlis wollen leider überhaupt nicht raus. Auch, wenn ich krankheitsbedingt mal einige Tage zuhause bin und den Käfig den ganzen Tag offen habe, tut sich da nur "aus Versehen" was in Richtung Freiflug.
    Ich habe einen zimmerhohen Kletterbaum, einen Deckenspielplatz, eine Baumwollspirale an der Decke und einen Weiden-Naturholz-Sitzast. Anflugmöglichkeiten wären also vorhanden.
    Ehrlich gesagt ist es mir rätselhaft, warum die beiden nicht raus wollen.

    Frei nach Goethe: Nach Schweinen drängt / am Schweine hängt / doch alles! :welli: :welli:

    Einmal editiert, zuletzt von daskleinemibschi ()